2020.07.17 Umfrage zum Radverkehr

Joachim W • 5 April 2021
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21.07.2020 Umfrage zum Fahrradverkehr in Neuburg

Rund 75 Passanten legten vergangene n Freitag auf dem Schrannenplatz einen Stopp ein, um an einem Stand der FFF & PFF ihre Meinung und Anliegen zur Fahrradsituation in Neuburg los zu werden. Und die Antworten auf die Aussagen der Bodenzeitung, die es zu bewerten gab (stimme zu – stimme nicht zu – neutral) waren mehr als eindeutig.

Sollten sich Fahrradfahrer in Neuburg sicher fühlen (18), so tun dies mehr als doppelt so viele (39) nicht. Eine große Zahl von konkreten Gefahrenzonen wurden genannt, von denen viele bereits bekannt sein dürften. Gefährlich seien, um nur einige zu nennen, die Luitpoldstraße samt Kreuzung am Bullinger Eck, die Sudetenlandstraße, die Bahnunterführung bei Sonax, die Kreuzung Monheimer und Ingolstädter Straße mit Elisenbrücke und dem „Huber Eck“. Kein Wunder, dass sich eine hohe Anzahl von Neuburger*innen für einen Radl- und Fußgänger-Donausteg aussprachen (52 von 60). Gerade auch in den Ortsteilen würden sichere Radwege fehlen. Ganz klar wurde gefordert: Die Stadt Neuburg soll mehr für eine fahrradfreundliche Infrastruktur ausgeben (68 von 78), inclusive Fahrradständer und -parkplätze.
Nicht ganz so eindeutig, sondern eher neutral fiel die Bewertung eines Leihradsystems aus, denn es drängte sich die Frage auf, ob das in einer Kleinstadt wie Neuburg funktionieren würde. „Wo doch eh jeder sein Radl hat.“
Bei der Entscheidung, ob der Fahrradtourismus zu fördern sei oder nicht, war der eine oder andere hin und her gerissen. Dass dies Geld in die Stadtkasse bringen würde, brachte dann doch 42 Stimmen dafür.
Weniger Verkehr und Autos in der Innenstadt bis hin zu einem Tempolimit war das größte Anliegen der Befragten (62), auch wenn sie in Form von 18 Stimmen Gegenwind bekamen.
Mehrfach wurde angemerkt, dass sich Fahrradfahrer nicht an Verkehrsregeln halten. Eine gewisse Art der „Verwilderung“ im Fahrradverkehr ist zum Teil sicherlich auch dem geschuldet, dass er lange nicht so ernst genommen wurde. Grundlage für eine friedliche Koexistenz der Verkehrsteilnehmer sind die Regelakzeptanz aller, gegenseitiges Verständnis und eine entsprechend gute Infrastruktur.
 
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