LÜTZERATH BLEIBT!

LÜTZERATH 23.04.2022

luetzibleibtUnendliche Zerstörung hat RWE bereits in Garzweiler 2 angerichtet. Und der Energieversorgungskonzern will nun auch Lützerath vollständig abreißen, um den Tagebau noch auszudehnen.

Wir sagen laut ‚Nein!‘ zu diesen Plänen und sind daher auch heute wieder mit mehreren tausend Menschen aus vielen Organisationen der Klimagerechtigkeitsbewegung in Lützerath gewesen, um gegen diese Ausbeutung der Ressourcen unseres Planeten aufzustehen. Am Ort der Zerstörung haben auch wir dafür demonstriert, dass #LützerathBleibt und Deutschland nicht die 1,5°C-Grenze reißt.

Unser Protest gegen dieses unzeitgemäße, natur- und klimazerstörende desaströse Vorgehen wird nicht aufhören!
 

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Beitrag: Social Media AG

 


 

Worum geht's in Lützerath?

lützi-bleibtLützerath ist ein kleines Dorf im Rheinland in Nordrhein-Westfalen. Unmittelbar nebenan liegt der Tagebau Garzweiler durch den RWE Braunkohle aus der Erde fördert. Braunkohle ist unsere klimaschädlichste Ressource zur Stromerzeugung und sollte tunlichst in der Erde gelassen werden, denn klar ist: wir müssen massiv CO2 binden (!), um die Klimakrise einzudämmen. CO2, das als Braunkohle bestens im Boden gebunden ist, trotzdem weiter zu fördern, gleicht einem Tod auf Raten. [1]

Als wäre das nicht fatal genug, werden außerdem die umliegenden Dörfer abgerissen und die dort lebenden Menschen durch Entschädigungszahlungen zum Wegzug überredet - oder enteignet, wie es im Fall des "letzten Bauern von Lützerath", Eckardt Heukamp, geschehen könnte. Denn RWE möchte den Tagebau Garzweiler II tatsächlich sogar noch erweitern...

Beitrag: AG Website-Redaktion
 


AKTUELL:


Trotz alledem: Wir verteidigen die 1,5 Grad-Grenze am 23.04.22!

[07.04.2022]

luetzibleibtMit dem Beschluss vom 27.03. hat das Oberverwaltungsgericht Münster den Weg für RWE freigemacht, Lützerath für den Tagebau Garzweiler 2 abzureißen und die Braunkohle unter dem Dorf zu fördern.  Aber Deutschland wird mit der Verbrennung der 900 Mio. Tonnen Braunkohle unter Lützerath das Pariser Übereinkommen zum Klimaschutz von 2015 nicht einhalten können.

Nun sind die Landesregierung Nordrhein-Westfalens und die Bundesregierung erst recht in der Pflicht, mit Sofortmaßnahmen die Ziele des Klimaschutzes zu verteidigen und RWE daran zu hindern, die überlebenswichtige Grenze vor Lützerath zu überschreiten.

Und daran werden wir sie als Zivilbevölkerung erinnern: Durch Stellungnahmen, Protest und Widerstand. Wir werden der Politik klarmachen, dass auch und gerade in Zeiten internationaler Unsicherheit die langfristige Perspektive für eine lebenswerte Zukunft bei ALLEN politischen Entscheidungen mitgedacht werden muss.

Jetzt muss der Umbau der Energiewirtschaft erfolgen!
Jetzt müssen wir auf Erneuerbare Energien setzen und Windkraft und Photovoltaik massiv ausbauen! Jetzt müssen wir Initiativen zum Energiesparen auf den Weg bringen.
Jetzt muss die Kohle im Boden bleiben! Lützerath darf nicht zerstört werden!

Gemeinsam verteidigen wir die 1,5 Grad-Grenze - komm auch Du am 23.04. um 12 Uhr zum Großstreik nach Lützerath!

Beitrag: Social Media AG


Großdemo am 23.04.

[03.04.2022]

lützi-bleibtNach der für uns unbegreiflichen Entscheidung des OVG gegen Lützerath und somit gegen die Einhaltung der 1,5°-Grenze, bereitet sich die Klimagerechtigkeitsbewegung auf die Großdemonstration am 23.04. direkt an der Abrisskante vor.

Bis dahin finden bereits viele bunte Aktionen in Lützerath statt, für nähere Infos besucht unbedingt die Seite von Lützerath lebt!

Um Eure Solidarität mit den Bewohner*innen Lützeraths auszudrücken und für die Großdemonstration am 23.04. zu mobilisieren könnt Ihr Euer Profilbild mit dem Profilbildgenerator der Scientists for Future Köln anpassen - vielen Dank dafür an SFF Köln!

zum Profilbildgenerator

Beitrag: AG Website-Redaktion


OVG entscheidet GEGEN Lützerath! / Großdemo am 23.04.

[29.03.2022]

23-04
(Bild: OG Gütersloh, 08.01.2022)

Wir sind fassungslos! Das Oberverwaltungsgericht hat am gestrigen Montag, den 28.03.2022, in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es keinen Räumungsstopp für Lützerath geben wird - und beruft sich dabei auf völlig veralterte Vorschriften des Bergrechts, die mit der Einhaltung der 1,5°-Grenze und dem Pariser Klimaabkommen nicht vereinbar sind.

ZUR P4F PRESSEMITTEILUNG: "Lützerath bleibt! Parents for Future Germany fordert die NRW-Landesregierung und die Bundesregierung zur Rettung Lützeraths auf!"

Außerdem: Großdemo in Lützerath am 23.04.2022 - in Kürze erfahrt Ihr hier mehr!

Beitrag: AG Website-Redaktion


OVG verschiebt Entscheidung / Großdemo am 08.01.

[08.01.2022]

Ursprünglich wollte das zuständige Oberverwaltungsgericht Münster bis zum 07.01. eine Entscheidung treffen, ob Heukamp enteignet wird oder nicht. Für den 08.01. war daher eine Großaktion in Lützerath angedacht, die auf Grund der inzwischen verschobenen Enteignungs-Entscheidung und der aktuellen Corona-Lage nun als hybrider Aktionstag (Livestream aus Lützerath & dezentrale Aktionen) stattfand.

lütziAuf dem Grundstück von Eckardt Heukamp campieren inzwischen bis zu 100 Aktivisti, die vor Ort ein Klimacamp errichtet haben und deutlich machen: Vor Lützerath verläuft die 1,5-Grad-Grenze! Das Gebiet wurde von Aktivisti zur ZAD ("zone à défendre", zu deutsch etwa "zu verteidigendes Gebiet") erklärt - die Abrisskante des monströsen Kohlebaggers ist nur noch einen Steinwurf von Heukamps Hof entfernt (ZAD Rheinland). Lützerath und seine Bewohner lassen uns bereits jetzt miterleben, wie aus der Zerstörung durch RWE ein bunter, kreativer Raum des Miteinanders erwächst - durch Zusammenhalt, Ausdauer, Hoffnung, ganz viel Courage und Liebe! In und um Lützerath finden immer wieder Akionen statt, am 31.10.2021 kamen rund 5.000 Menschen hier her, um gegen den Abriss von Lützerath und fünf weiterer Dörfer zu demonstrieren (siehe auch Großdemo Lützerath 31.10.). Nun heißt es: abwarten, wann das Oberverwaltungsgericht Münster eine Entscheidung über die Enteignung Heukamps trifft - und währenddessen laut und deutlich klarmachen: Lützi bleibt!

Beitrag: AG Website-Redaktion


Außerdem...

... Lützerath ist nicht das einzige Dorf, das dem Braunkohle-Tagebau weichen soll. Viele Dörfer wurden bereits komplett abgerissen, weitere sind davon bedroht. Mehr Infos findet Ihr bei Alle Dörfer bleiben.

 

2030

 

siehe auch:
[Lützerath als UNESCO Welterbe]   [Aktionstag ÜBERALL (08.01.22)]
[Nikolaus-Aktion (05.12.21)]   [Großdemo (31.10.21)]

 

Beitrag: AG Website Redaktion