Eutin

Wir machen mit

Was bisher geschah - Fotoalbum - Schriftverkehr -

Willkommen bei den Parents For Future Eutin

Hallo liebe Parents,

Wir sind eine Gruppe von Eltern, Großeltern und anderen erwachsenen Menschen, die in Solidarität zur Fridays- For -Future- Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE erwachsenen Unterstützer*innen – ob sie nun selbst Kinder haben oder nicht.

Forderungen der Fridays for future Gruppe an die Stadt Eutin

 

Mahnwache und Übergabe der Forderungen an den Kreis Ostholstein


Am Freitag, 23.10.20 findet vor dem Kreisverwaltungsgebäude in Eutin während einer von 12.00 bis ca. 12.30 Uhr stattfindenden Mahnwache die Übergabe der auf der Demo angekündigten Forderungen an den Kreis Ostholstein statt. Landrat Sager wird diese entgegen nehmen und wir hoffen auf Euer zahlreiches Erscheinen. Die Hygiene-Vorschriften sind selbstverständlich einzuhalten.

Weiter hatte Fridays for Future Ostholstein die Idee, ein kreisweites Bündnis der verschiedenen For Future Gruppen zu schließen. Nächste Woche Dienstag findet dazu um 16.00 Uhr eine Zoom-Konferenz statt. Der Link wird zuvor per Email verschickt bzw. besteht auch die Möglichkeit, in eine entsprechende WhatsAppGruppe aufgenommen zu werden.

Es wäre klasse, wenn möglichst viele Ortschaften vertreten wären. Bei Interesse könnt Ihr euch bei uns melden.

 

Der Klimamanager Eutins hat stramme Ziele!

Bei dem Treffen gestern am 19.10.2020 mit Johannes Wolgast, dem neuen Klimamanager von Eutin waren acht Vertreter der Eutiner Future-Gruppen, vier Parents for future und vier Fridays for future angetreten. Es war sehr wichtig sich kennengelernt zu haben. Beide Seiten hatten einen gemeinsamen Tisch vorgeschlagen, für gute Zusammenarbeit. Herr Wolgast hat die Vorstellung, dass er es wichtig fände, alle kennenzulernen und zwar bald. Annette Kroll von den Parents wollte schon eine Terminierung habe Herr Wolgast jedoch wollte sich zunächst nicht auf ein Datum festlegen.

Anfang Dezember möchte er in den Ausschüssen der Stadt bereits ein Konzept vorlegen. Er hat sich sehr zeitnahe Ziele gesetzt.
Die Future-Gruppen gingen aus dem Treffen mit Johannes Wolgast sehr positiv gestimmt heraus und glauben, dass er die Sache sehr kompetent vorantreiben kann.


Ein Anschreiben mit der Bitte um einen Termin Ende November geht in den nächsten Tagen raus. Wäre super, wenn das klappt.

 

Demo 20.09.2019
Foto: Hauke Hille

Wir haben gestreikt!

Trotz des schlechten Wetters hatten sich wieder ca. 100 Menschen zur Demo eingefunden. Mit Abstand und Mund/Nasenbedeckung ging es vom Wasserturm ging es durch die Wilhelmstraße, Holstenstraße, Riemannstraße, Plöner Straße, Elisabethstraße, Bürgermeister-Steenbock-Straße, Lübecker Landstraße, Lübecker Straße zum Kreisgebäude.

Landrat Saager nahm die Forderungen der Firdays for future Eutin entgegen und versuchte in seiner Ansprache das schon geleistete hervorzuheben. Zuvor hatte Tilo Hegenberg von den Parents for future Eutin in einer mitreißenden Rede auf Missstände hingewiesen und Möglichkeiten aufgezählt wo etwas getan werden kann.

Demo 25.09.2020
Protestmarsch in der Elisabethstraße

 

Demo 25.09.2020
Landrat Saager nimmt die Forderungen entgegen

 

Es ging weiter zum Markt. Auf der Schlusskundgebung wurde den Anwesenden deutlich gemacht, dass das Klima für alle auf der Kippe steht, alle können und müssen etwas tun.

Ein 25 Meter langes Banner vor dem Rathaus machte die Klimaerwärmung der letzten 50 Jahre deutlich. Die Farbstreifen symbolisieren jeweils ein Jahr und sind nach dem Vorbild der von dem Klimatologen Ed Hawkins visualisierten wissenschaftlichen Daten als Klimastreifen zusammengestellt.

 

Der Streik am 25.09.2020 steht vor der Tür!

10.30 am Wasserturm

Die Genralprobe auf dem Kirchplatz hat schon gut geklappt. Wir zeigen auf dem Markt die Klimastreifen der letzten 50 Jahre. Ein 25 Meter langes Banner benötigt 10 Personen um es gut sichtbar zu halten. So können die Coronaconformen Sicherheitsabstände eingehalten werden.

Klimastreifenbanner 25 m lang

Erklärzettel vorne

Auch an der Generalprobe der Musik AG von Fridays for future Eutin beteiligten sich spontan Mitglieder der Parents.

Musik AG Generalprobe

 

Schlechte Nachricht für Windkraftgegner

Windenergie ist die Energie der Zukunft. Leider sterben immer wieder Vögel und Fledermäuse durch die Rotoren, was Tierschützer, Windkraftgegner und Kohlekraftwerkbefürworter auf den Plan ruft um Windkraftanlagen zu verhindern. Jetzt zeigen Forscher vom Norwegian Institute for Nature Research eine einfache Lösung. In Labor- und Feldversuchen konnten sie die Unfälle mit Tieren an Windrädern um 70% senken in dem sie eines der drei Rotorblätter schwarz anstrichen.

Die Bewegungsunschärfe wird durch eine größere Kontrastwirkung verringert, die Vögel können die Windräder leichter erkennen und ausweichen. Auch Kollisionen mit den Türmen der Windkraftanlagen können durch einen kontrastreichen Anstrich deutlich verringert werden.

»Ecology and Evolution« »spektrum.de /schwarze-rotorblaetter-verringern-vogelsterben«


Unsere Abgeordneten in Berlin gefagt:

"Entgegen offizieller Bekenntnisse der Bundesregierung zum Klimaschutz und zur Energiewende hat die Regierungskoalition im November 2019, ohne größere Beachtung in der Öffentlichkeit, die Finanzmittel für die angewandte Energieforschung für die nächsten drei Jahre drastisch gekürzt. Von diesen Kürzungen sind primär Forschungsprojekte zur Entwicklung neuer Technologien, Verfahren und Methoden für erneuerbare Energien und Speichertechnologien betroffen, die die Basis für die Energiewende bilden.

Quelle: https://www.scientists4future.org/2020/02/s4f-wendet-sich-gegen-dramati…

Haben Sie auch für diese Kürzung gestimmt?
Können Sie mir erklären, warum in diesen Zeiten so etwas entschieden wird?

Ich sehe wie in den USA die Forschschung um den Klimawandel behindert wird, das sollte bei uns doch eigendlich besser laufen.

 

Sylvia Kotting-Uhl (DIE GRÜNEN) antwortete:

Vorsitzende im Ausschuss für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit

Die Forschung für erneuerbare Energien und Energieeffizienz leistet einen zentralen Beitrag zum Gelingen der Energiewende,  - Lesen Sie weiter

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/sylvia-kotting-uhl/fragen-antworten/327391

Bettina Hagedorn (SPD) antwortete:

Sie beziehen sich in Ihrer Anfrage auf Angaben von „scientists4future“, die – um es vorweg zu nehmen – im Ergebnis falsch sind.  - Lesen Sie weiter

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/bettina-hagedorn/fragen-antworten/327413

Ingo Gädechens (CDU) antwortete:

Tatsächlich kam es im Rahmen der Haushaltsberatungen zu einer ganzen Zahl von Änderungen an der einschlägigen Haushaltsstelle zur Energieforschung. - Lesen Sie weiter

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/ingo-gaedechens/fragen-antworten/327390

Axel Gerke (AfD) antwortete:

Wir haben den Änderungsantrag zum Bundeshaushalt gestellt, der eine Erhöhung für die weitere Erforschung von Kernspaltungstechnologien vorsah. - Lesen Sie weiter

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/axel-gehrke/fragen-antworten/327389

Und Prof. Dr. Volker Quaschning  und Dr. Harald Drück von "scientists4future" sagten zu diesen Antworten, mit Erlaubnis der Weiterleitung an die Abgeordneten.

Bettina Hagedorn

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/bettina-hagedorn/fragen-antworten/506518

Ingo Gädechens

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/ingo-gaedechens/fragen-antworten/506622

 

Gute Presse für Parents for future Ostholstein und Eutin

Gute Presse für Parents for future Ostholstein und Eutin

 

 

 

 

Veranstaltungen

Wir wollen wieder auf die Straße!

25.09.2020

Weltweiter Klimastreik auch in Eutin

 

Wir sind wieder da!

Natürlich halten wir bei unseren Treffen die Corona-Regeln ein. Abstand halten und Maske tragen sind selbstverständlich.

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme.

 Ich wünsche euch viel Spaß und bleibt gesund!

Treffen

Wenn alles so bleibt, treffen wir uns wieder jeden ersten Montag im Monat 16.30 Uhr im Haus der Begegnung.

Fest steht der 7. September 2020

Anfragen unter:

04521-849696

oder per mail eutin@parentsforfuture.de

 

Treffen der Parents for Future

Im Haus der Begegnung,

Am Schlehenbusch 8, 23701 Eutin

jeden ersten Montag im Monat 16.30 Uhr

Jeder ist willkommen!

Infos

 

Protokolle

Treffen 02.12.2019

Treffen 06.01.2020

Gemeinsames Treffen FFF & PFF 11.01.2020

Treffen 03.02.2020
Treffen 02.03.2020

Orga-Treffen 30.03.2020 Online

Erreichbarkeit

Wir sind bei Facebook

Außerdem erreicht Ihr uns per Email: eutin@parentsforfuture.de

 

Interessante Links

fffeutin

fridaysforfuture

artistsforfuture

scientists4future

studentsforfuture

bundesweites-oekumenisches-netzwerk-klimagerechtigkeit

entrepreneurs4future

psychologistsforfuture

sueddeutsche.de - fridays for future - die welt steht auf

https://parentsforfuture.de/de/ostholstein

https://germanzero.de

Was kannst du fürs Klima tun?

Wir haben Tipps zusammengestellt, wie du als Privatperson deinen CO2 Fußabdruck verbessern kannst. Kleinigkeiten, an die man enfach noch nicht gedacht hat. Gerne kannst du uns auch deine eigenen Tipps zukommen lassen.

 

Einfach mal ohne Auto

Für viele Strecken kann man das Fahrrad oder den ÖPNV nutzen. Zu Fuß ist man auf kurzen Stercken oft schneller als mit dem Auto.

Im Inland mit der Bahn

Verzichte bei Inlandsreisen auf Flüge und fahre stattdessen mit der Bahn.

Regional und saisonal kaufen

Du kannst Deinen eigenen C02-Fußabdruck durch die Ernährung deutlich beeinflussen. Kaufe saisonale und regionale (Bio-)Produkte, möglichst fleischreduziert, vegetarisch oder vegan.

Im Haushalt Strom sparen

Lösche das Licht, wenn du einen Raum veläßt,
koche immer mit Topfdeckel (wenn den nicht gerade Deine Kinder zum Lärmen mit auf die Demo genommen haben),
verzichte auf Vorwäsche,
rüste Beleuchtung auf Energiesparleuchten und LED-Lampen um,
achte beim Kauf von Elektrogeräten auf die Energieeffizienzklasse,
je höher sie ist, desto mehr Strom wird gespart,
schalte Stand-by-Geräte ab,
taue Gefrierschränke regelmäßig ab,
schalte beim Kochen die Herdplatte schon vor dem Ende der Garzeit ab,
koche mit  "Nachhitze" zu Ende,
benutze Waschmaschinen und Geschirrspüler nur mit voller Beladung.

Im Haushalt Heizenergie sparen

Ziehe einen Pullover an, statt die Heizung höher zu drehen,
lüfte stoßweise und nicht dauerhaft auf Kippstellung.

 

 

Musik und Filme, CDs und DVDs kaufen oder besser noch ausleihen.

Derzeit gehen 10% des produzierten Stroms weltweit ins Internet. Davon 60% wiederum fürs streamen. Die Server von Amazon, Netflix und Co. Stehen in den USA oder Kanada, dort kommt die Energie meist noch aus Kohle- oder Atomkraft.

Die Kreisbibliothek kostet höchstens 16,00 € im Jahr - Preise

Raus aus dem Konsumzwang

Klimaschutz kann sogar Geld sparen! Nutze deine Kleidung und viele andere Dinge einfach länger oder versuche sie zu reparieren. Auf Flohmärkten oder second hand gibt es viele gute, gebrauchte Dinge zum Schnäppchenpreis.

Die schönsten Tage im Jahr

Auch beim Urlaub kannst du gegen eine Flugreisen oder Kreuzfahren entscheiden und einen sinnvollen Beitrag fürs Klima leisten. Deutschland ist so schön! Ist ein Flug nicht zu vermeiden, gibt es Möglichkeiten diesen zu kompensieren - www.atmosfair.de

Im Internet suchen und Bäume pflanzen - Ecosia

Nutze den Browser Ecosia zur suche und unterstütze durch die Nutzung weltweite Klimaschutzprojekte - www.ecosia.org

Kein Plastik und Mikroplastik

Zum Einkaufen direkt eine Tasche mitnehmen, statt eine Plastiktüte zu kaufen verringert das Palstikaufkommen. Achte auf Mehrwegverpackungen.

Microplastik steckt in Putzmitteln,Kosmetik und Zahnpasta, schau genau hin.

Zu Ökostrom wechseln

Der Wechsel zu einem Ökostromanbieter hilft raus aus der Kohle und verbessert das Klima. So können wir die Industrie zum Umdenken bewegen. Tipps und Idee findest du unter - ParentsForFuture - Stromanbieterwechsel.

Klimaschutz steckt auch im Geld

Viele nachhaltige Kreditinstitute, führen ihre Geschäfte nach sozialen und ökologischen Aspekten durch. Informationen findest du hier https://utopia.de/ratgeber/alternative-gruene-bank/

Selbst aktiv werden und mach mit!

Du kannst etwas bewegen! Komm zu den Demonstrationen von Fridays For Future und Parents For Future oder zu unserer Gruppe. Termine findest Du oben rechts.

Weiterführende Infos/Links

Demo 20.09.2019
Foto: Hauke Hille

Die Atlanten der Heinrich Böll Stiftung

Diese Atlanten vermitteln Wissen in besonders kompakter und anschaulicher Form.

Plastik-, Energie-, Konzern- Fleisch-, Meeres-, Insekten- und Mobilitätsatlas,

Hier finden Sie bisherige Ausgaben zum Download und die zugehörigen Online-Dossiers mit Beiträgen, Infografiken, Videos und Podcasts.

https://www.boell.de/de/die-atlanten-der-heinrich-boell-stiftung

 

Statement von PFF am 29.11.19, von Angelika de Oliveira Gloria

Fridays for Future – was eine Stockholmer Schülerin begonnen hat, ist nun eine weltweite Bewegung. Längst ist es keine reine Veranstaltung von Kindern und Jugendlichen mehr: Sie wird getragen von allen Generationen. Auch in Eutin.  - Lesen Sie mehr!

 

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Ihr seid Teil einer riesigen Bewegung.  Ihr habt mutig und aktiv schon viel bewegt. Bitte, macht weiter!

Wir, die Ortsgruppe Parents for Future Eutin-bekunden hiermit, dass wir die Bewegung Fridays for Future unterstützen.  - Lesen Sie mehr!

 

Klimaforscher Tobias Bayr in der Johann-Heinrich-Voss-Schule

Eutin, den 21.02.2020

Vom GEOMAR Helmholtz Zentrum für Ozeanforschung Kiel kommt Herr Tobias Bayr und ist dort im Forschungsbereich 1: Ozeanzirkulation und Klimadynamik - FE Maritime Meteorologie tätig. Seine besonderen Interessen sind der menschgemachter Klimawandel, Walker Zirkulation und El Niño/Southern Oscillation (ENSO), Muster der Klimavariabilität und EOF Analyse. In Schleswig Holstein ist er der Koordinator von Scientists for Future.


https://www.geomar.de/index.php?id=tbayr 



https://www.scientists4future.org/
 

In einem anschaulichen Vortrag machte Herr Bayr deutlich, wie sich der Klimawandel heute schon bemerkbar macht und wie die Zukunft aussehen wird, wenn nicht drastische Maßnahmen ergriffen werden. Es sind die Industrienationen, die etwas tun müssen, je höher der Lebensstandart, desto höher ist auch die Verschmutzung durch CO2. Das globale Denken bleibt leider häufig auf der Strecke, zum Schaden des Klimas. Der in vielen Ländern wachsende Nationalismus „America first“ wird immer auf den Rücken der Schwächeren ausgetragen. https://www.zdf.de/dokumentation „Es ist ein langer Weg, die Einsicht der Menschen zu ändern“ meinte Bayr und brachte als Beispiele die Sklaverei und das Frauenwahlrecht. Es müssen immer drei Phasen durchlaufen werden, 1. „Gibt es nicht“, 2. „Man könnte, aber“ und 3. „Man macht es“. Dazu lobte er die „fridays-for-future-Bewegung“, die deutlich dazu beigetragen hat, dass wir den Schritt von Phase 2. zu 3. schaffen könnten.

Die anschließende Fragerunde brachte hervor, dass viele Jugendliche gute Ansätze haben, sie sind gut informiert. Schüler wiesen darauf hin, dass in der Politik vieles im Argen liegt. Das Klimapaket der Bundesregierung ist ihnen viel zu lasch, der CO2 Preis viel zu niedrig.

Aber nicht in den Köpfen aller Schüler ist das Thema richtig angekommen, bei dem einen ist es die Hoffnung auf die Technik, CO2 aus der Luft wieder in Brennstoff zu wandeln, bei dem anderen die Bequemlichkeit, das Leben nicht nach den Möglichkeiten einzurichten. Ein Bus fährt nicht, wenn man fahren will, man muss schon den Bus nehmen, wie es der Plan hergibt. Auch die zu hohen Fahrpreise waren ein Argument, nicht auf den ÖPNV umzusteigen.

Ist Bus fahren wirklich so teuer?

Eutin, den 21.02.2020

Zwei Beispiele

Jeep

https://www.kfz-steuer-online.de/kfz-suche/jeep/compass/compass-2-0-crd-limited/

Smart

https://www.kfz-steuer-online.de/kfz-suche/mercedes-benz-daimler/fortwo/fortwo-coupe-0-9-turbo/

Eine Einzelfahrkarte kostet in Eutin 1,90 €

Für die Unterhaltskosten eines Jeep Compass 2.0 CRD Limited könnte man 559 Mal im Monat mit dem Bus fahren, 18,5 Mal pro Tag! Bei einem Smart fortwo coupe 0.9 turbo währen es immer noch 193 Fahrten, 6,3 Mal am Tag. Eine Monatskarte für das Stadtgebiet kostet im Abo 33,83 €.

Von Sielbeck bis Neudorf zahlt man 2,70 €
Monatskarte im Abo kostet 50,83 €

Von Schönwalde bis Neudorf = 4,90 € = 217 bzw. 74 Busfahrten
Monatskarte im Abo kostet = 85,-- €

Von Bujendorf bis Neudorf = 3,30 € = 322 bzw. 111 Busfahrten
Monatskarte im Abo kostet = 65,33 €
Auch Malente, Süsel usw.

Von Oldenburg/Holst. bis Neudorf = 7,45 € = 143 bzw. 49 Busfahrten
Monatskarte im Abo kostet = 106,-- €

Die Fahrt mit einem Taxi vom Mörken in Fissau zur Voss-Schule kostet ca. 8,-- €.

Klimagipfel 2019

Wissenschaftler warnen, Jugendliche gehen auf die Straße aber die Politik tut wieder nichts! Keine konkreten Aussagen, die Klimakonferenz in Madrid hat wieder nur schwache Ergebnisse gebracht. Wenn viele Länder nur an sich denken, müssen jetzt die handeln, die wirklich etwas wollen. Das scheinen ja zur Zeit nur die Jugendlichen von Fridays for future zu sein und die vielen future-Gruppen, die sich rundherum gegründet haben.

Betrug an den Menschen in aller Welt

„Die Beschlusstexte sind völlig inakzeptabel“ sagte Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan in Madrid. Denn die chilenische Präsidentschaft Konferenz lässt zu, dass speziell die USA, Brasilien, Australien und Japan das Pariser Klimaabkommen auseinandernehmen anstatt es  zu schützen. Die Formulierungen werfen die Welt um Jahre zurück, man muss jetzt die Herausforderungen des Klimawandels annehmen und bewältigen.

Es gibt kein Bekenntnis zu einer Steigerung des Klimaschutzes.

Die Wissenschaftlerorganisation Union of Concerned Scientists, die Hilfsorganisation Action Aid, die Klimareferentin von Brot für die Welt und die Umweltschutzorganisation Germanwatch bezeichneten den Beschlusstext als ungerecht unmoralisch und katastrophal. Treibhausgasverursachende reiche Länder müssen endlich auf den Ruf der Jugend in aller Welt hören. Die dort enthaltenen Formulierungen werfen die Welt um Jahre zurück.

Ablasshandel für Klimaverschmutzer

Deutschland und etliche weitere Staaten forderten Mindeststandards für den
internationalen Handel mit Klimaschutzgutschriften und ein Nutzungsverbot alter
Gutschriften. Die internationale Zusammenarbeit soll Ländern die Möglichkeit geben, im Ausland finanzierte Maßnahmen zur CO2-Minderung sich selbst anzurechnen. Deutschland könnte Solarkraft in einem Entwicklungsland finanzieren und sich die Emissionseinsparung gutschreiben lassen, übererfüllte Ziele können als Gutschriften verkauft werden. So können sich die Dreckschleuderländer freikaufen. „Ich mache weniger Dreck, dafür darfst Du mehr, wenn Du bezahlst.“

Wieder vertagt

41 Stunden später als geplant endete der Gipfel. Vieles stand schon vor einem Jahr beim Klimagipfel in Polen auf der Tagesordnung und wieder konnte man sich nicht einigen. Die Verhandlungen auf den nächsten Gipfel 2020 verschoben. Vertane Zeit, Das Klima kann man nicht vertagen, es muss jetzt gehandelt werden.

 

 

Am Rande des Klimagipfels

Klimafreundliche Investoren.

631 Großinvestoren verlangten das Aus für alle Kohlekraftwerke und eine schnelle CO2-Bepreisung in einem Appell an die Staats- und Regierungschefs der Welt.
Ohne das große Geld geht es nicht, fast 200 europäischen Großanleger, die sich als
Institutional Investors Group on Climate zusammenschlossen sprechen sich aktiv für einen strengeren Klimaschutz aus. In einem Interview mit dem Spiegel online erklärte die Chefin der Gruppe Stephanie Pfeifer, warum diese großen Investoren stärker auf den Klimaschutz setzen.

Den meisten geht es natürlich um ihre eigenen Finanzen, der Klimawandel sorgt für
unvorhersehbare Risiken und bedroht das Wirtschaftswachstum. Immer höhere
Schadenszahlungen für Naturkatastrophen müssten Versicherungskonzern leisten,
Klimawandel kann dauerhaft Wachstum schaffen. Bei einer emissionsarmen Weltwirtschaft entstehen unzählige Geschäftschancen.

Das Ganze Interview

Eine künstliche Windpark-Insel vor Dänemark

Dänemark, will bis 2030 Treibhausgasemissionen um 70 Prozent zu verringern und bis 2050 klimaneutral sein. Eine künstliche Insel mit riesigen Hochsee-Windparks soll erneuerbaren Strom im großen Stil erzeugen und die Energie zu speichern. Eine Spitzenleistung von 10 Gigawatt soll erreicht werden. Energieminister Dan Jørgensen versprach dieses am Rande der Weltklimakonferenz in Madrid. 200 bis 300 Milliarden dänische Kronen wird das Projekt kosten. Es soll schon vor 2030 in Betrieb gehen.
Die Dänen möchten auch ausländische Geldgeber und Partner mit ins Boot holen, beispielsweise den Windanlagenbauer Siemens Gamesa.

Bericht in der TAZ

Deutsch
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