geschah

Was bisher geschah

Aktivitäten in Eutin

 

13.02.2020

Einigkeit zum Klima beim Stammtisch der SPD

Die Sozialdemokraten in Eutin hatten das Klima, was kann man tun zum Stammtischthema gemacht.

Detlef Kloth führte die Anwesenden in das Thema ein, gekommen waren Vertreter der SPD, der Fridays for future Eutin, der Parents for future Eutin, der Grünen und der Freien Wähler. Schon einige Anträge hatte die SPD in den Eutiner Ausschüssen gestellt, die den Klimaschutz voranzubringen.

Beispiele:

Am 03.09.2019 beantragten sie einen Klimazuschlag auf Parkgebühren, der eins zu eins dem Klimaschutz zugeführt werden sollte. - Abgelehnt.

Am 11.09 2019 wurde ein Prüfauftrag, städtische Gebäude auf Photovoltaik-Tauglichkeit zu prüfen einstimmig angenommen.

Am 27.11.2019 ging es darum, die versiegelten Flächen bei Bauvorhaben auf ein Minimum zu begrenzen, das wurde auch angenommen.

Am Ende der Veranstaltung waren sich alle einig, dass ein Parteiübergreifender Klimabeirat gegründet werden soll, in dem Politiker und Klimaschützer vertreten sein müssen.

23. 01. 2020

Erster Klimastammtisch der Parents for futue Eutin

In der Alten Mühle trafens sich, zum Kennenlernen Parents aus Eutin. Ohne Tagesordnungspunkte wurde über verschiedene Themen diskutiert.

Geplant sind weitere Stammtische, zu denen ab und zu auch Fachleute eingeladen werden sollen.

 

11. 01. 2020

Parents for future Ostholstein gegründet!

Jetzt können sich alle klimabewussten Bürger Ostholsteins beteiligen.

Für den Kreis bewegen uns einige andere Themen, darum laden wie alle, die sich Sorgen um das Klima in Ostholstein machen ein. Die CO2 Emission in OH ist über dem Bundesdurchschnitt, es muss dringend etwas getan werden.

Die Treffen sind zusammen mit der Ortsgruppe Eutin.

https://parentsforfuture.de/de/ostholstein

 

29. 11. 2019

Demo richtete siche an den Kreis Ostholstein.

Der Demonstrationsmarsch der Fridays for future Eutin begann wie üblich am Wasserturm, endete aber vor dem Kreisgebäude in der Lübecker Straße.

Auch unsere Eutiner Parents for future Gruppe war bei der Demonstration stark vertreten, Das Klima geht uns alle an, wenn die Politik mit ihren halbherzigen Beschlüssen nicht aus dem Quark kommt, muss man auf der Straße seine Unzufriedenheit zeigen. Frau Angelika de Oliveira Gloria, selbst Mutter von drei Kindern, stellte unsere Gruppe und unsere Ziele in Ihrer Rede vor und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass dies Erde noch zu retten ist.

Die Jugendlichen wiesen darauf hin, dass jetzt auch eine FFF-Kreisgruppe gegründet wurde.

Ein Abgesandter der Kreisverwaltung erklärte bei der Abschlusskundgebung, dass schon Ausschüsse und Arbeitsgruppen gebildet wurde und zwei E-Autos angeschafft. Auch der Landrat wird wohl bald mit einem Hybrid-Auto fahren. Der Landrat Reinhard Saager hatte sich entschuldigen lassen.

Pastor Grützmacher von der evangelischen Kirche sprach für Churches for future, eine Gruppe, die in Eutin aber erst im Aufbau begriffen ist.

 

11. und 18. 11. 2019

Plakate und Banner gestalten, Briefe schreiben.

Damit es Schülerinnen und Schüler etwas leichter haben, an diesem Vormittag nicht zur Schule zu gehen sondern zur Demo, haben wir Briefe an den Elternbeirat und an alle Schulen und die Fraktionen der Stadtvertretung geschrieben, um die Elternschaft und Lehrern/Lehrerinnen zu informieren, dass wir die jungen Menschen in ihrer Motivation, für eine klimagerechte Zukunft auf die Straße zu gehen, unterstützen und mit ihnen zusammen demonstrieren.

Wir wollen ein Faltblatt zum Demoaufruf kreieren und verteilen.

Für das Schreiben der Briefe hatte sich ein "Schreibteam" gebildet. Gern können diejenigen, die im Formulieren eine Gabe haben, mitmachen und sich bei uns melden.

Am 11. und 18.hat ein "Malteam" Plakate für den 29.11.19 gestalten. Auch wer nächstes Mal dabei mitmachen will, bringe sich ein.

 

Am 9.11. vor 30 Jahren

Erinnerungen an den Herbst 1989, die lebenslang präsent bleiben  und die Pastorin de Oliveira Gloria am Sonntag mit dem Predigttext über die Feindesliebe  des Lukasevangelium in Dialog treten lässt

Am Sonntag, den 10.11.19, wird im „Haus der Begegnung“ auf dem Quitschenbarg in Eutin im Gottesdienst daran erinnert, dass die Menschen in der ehemaligen Ost-Zone vor 30 Jahren den Mut fanden, zu protestieren. Durch ihren friedlichen Protest gegen das Politbüro der DDR konnte die Teilung Deutschlands beendet werden. Mit einfachen, selbstgebauten Plakaten in den Händen „Keine Gewalt“ und „Wir sind das Volk“ zogen sie gegen ihren Feind - die erstarrten Machtinhaber des sozialistischen Staates- los. Viele hielten auch nur Kerzen in der Hand als Zeichen, dass es um Reformen gehen soll, damit Licht in das Dunkel des darniederliegenden Staates kommen möge. Zu viele waren auf dem Weg über Ungarn in den letzten Wochen aus dem Land geflohen, weil sie keine Perspektive mehr sahen. 

Pastorin Angelika de Oliveira war 1998 Schülerin auf einem Gymnasium (früher EOS genannt) in Güstrow, dass besonders linientreu war.

Den Herbst 1989 erlebte sie „zwischen den Stühlen“- dem Vorbereiten auf Leistungskontrollen, dem heimlichen Besuch der Studentengemeinde und dem riskanten Mitdabeisein auf den Demos. In ihrer Predigt wird sie Bezug auf diese prägende Zeit ihres Lebens nehmen.

 Nach dem Gottesdienst ist bei einer Tasse Kaffee Zeit zum Gespräch.

Einladen möchte die Pastorin, die im September 2019 „Parentsforfuture-Eutin“ gründete, am Montag, den 11.11.19, wieder Plakate zu malen wie damals vor 30 Jahren. Dieses Mal sind es Plakate für die nächste Klimademo am 29.11.19. Alle, die mitmachen wollen, mögen am Montag um 16.00 ins Haus der Begegnung am Schlehenbusch 8 kommen.

 

Unser zweites Treffen

Wir haben bei unserem 2.Treffen Nägel mit Köpfen gemacht und werden jetzt in die konkreten Handlungen übergehen.

Um als Parentsgruppe öffentlichkeitswirksam aktiv zu sein und auch europaweit im Netz zu sein, haben wir uns bei „Parents for Future Germany“ angemeldet. Die Freischaltung erfolgt aufgrund von vielen Anmeldungen anderer Parent-Initiativen  in Kürze.

Um unsere Arbeit  gut zu koordinieren, hat sich ein Organisations-Team gebildet. Vertreten sind  Annette Kroll, Sigried Evers-Nwosu und Angelika de Oliveira Gloria. Wer sich zu dieser Arbeit berufen fühlt, erweitere bitte das Team.

Aktionen in den nächsten Wochen bis zur Groß-Demo am 29.11.19:

Mit einer bald vorhandenen parents-email-Adresse wollen wir einen Brief an alle Parteifraktionen schreiben, um unserer Unterstützung für die fridaysforfuture-Bewegung in Eutin/Ostholstein, deutschland- und weltweit kundzutun.

Wir wollen  zur Demo am 29.11.19 in Eutin mobilisieren.

Damit es Schülerinnen und Schüler etwas leichter haben, an diesem Vormittag nicht zur Schule zu gehen sondern zur Demo, werden wir einen Brief an den Elternbeirat und an alle Schulen schreiben, um die Elternschaft und Lehrern/Lehrerinnen  zu informieren, dass wir die jungen Menschen in ihrer Motivation, für eine klimagerechte Zukunft auf die Straße zu gehen, unterstützen und mit ihnen zusammen demonstrieren.

Wir wollen ein Faltblatt zum Demoaufruf kreieren und verteilen.

Für das Schreiben der Briefe hat sich ein "Schreibteam" gebildet. Gern können diejenigen, die im Formulieren eine Gabe haben, mitmachen und sich bei uns melden oder am Montag, den 11.11.19 mit dabei sein, wenn wir die vorbereiteten Briefe in die Endredaktion bringen.

Am 11.11.19 will ein "Malteam" ebenfalls Plakate für den 29.11.19 gestalten. Auch wer dabei noch  mitmachen will, bringe sich ein (Pinsel, Farbe (Öko)sollten eventuell dann noch mitgebracht werden).

Öffentlichkeitsarbeit im Sinne von Presseartikeln an die lokalen Zeitungen wird es von unserer Seite auch geben. Das Pressegespräch kurz vor der nächsten Demo wird mit den Jugendlichen und uns als Parentsgruppe gemeinsam stattfinden.

 

20.9.2019 Klimademo mit Forderungen an die Stadt

„Fridays for Future“ hatte wieder zur Demo aufgerufen, dieses Mal mit Unterstützung von der Friedensbewegung, dem „BUND“ der Gewerkschaft „VERDI“ und vielen anderen.

Ca. 440 Jugendliche und Erwachsene marschierten vom Wasserturm, dem bekannten Treffpunkt für Klimademos durch die Bismarkstraße, Plumpstraße, Plöner Straße, Elisabethstraße, Bürgermeister-Steenbock-Straße, Lübecker-Landstraße, Carl-Maria-von-Weber-Straße und Lübecker-Straße bis auf den Markt. Die Polizei begleitete den überaus friedlichen Marsch und regelte die Sperrungen des motorisierten Individualverkehrs.

Pastorin Oliveira-Gloria von dem Pfarrkreis Quitschenbarg lobte das Engagement der Jugendlichen, sie erinnerte sich, dass es schon 1995 fünf vor zwölf war, jetzt werden die Verantwortlichen langsam wach. „Es ist vielleicht schon vierten nach!“ Sagte Sie:“Es muss endlich etwas passieren!“

Fridays for future Orga-Team

Fridays for future Orga-Team

Bundesweit wurde heute demonstriert, über 500 Ortsgruppen in Deutschland hatten aufgerufen, Proteste in mehr als 2.600 Städten in fast 160 Staaten waren angekündigt. Auch die Kirchen schlossen sich dem Klimastreik an, in über 500 Städten im Bundesgebiet läuteten um 5 vor 12 die Glocken. Auch die Glocken der Michaeliskirche ertönten.

Bürgervorsteher und Bürgermeister

Bürgervorsteher Dieter Holst und Bürgermeister Carsten Behnk

Bürgermeister Carsten Behnk und Bürgervorsteher Dieter Holst mussten von den Jugendlichen eine Liste von Forderungen entgegennehmen, Forderungen nach besseren Bedingungen für Radfahrer, Verbessrung des öffentlichen Nahverkehrs und der Energieversorgung. „Wir müssen jetzt sehen, in welchen Gremien wir jetzt diese Forderungen behandeln.“ sagte der Bürgermeister in seiner Ansprache und er warte auf Eingebungen. Er lobte die Stadtwerke, die schon 100% Ökostrom anbieten. Hans Peter Klausberger wunderte sich sehr über diese Aussage, „Ich bezahle extra mehr für grünen Strom, wie kann das sein, wenn nur Ökostrom verkauft wird?“ Mit dieser Frage brachte er den Bürgermeister in Verlegenheit, „Dem werde ich nachgehen!“ antwortete Behnk.

In ihren Abschlussworten kündigte Pastorin Oliveira-Gloria an eine Ortsgruppe „parents for future“ zu gründen und forderte Gleichgesinnte auf sich bei ihr zu melden.

 

 

150 Menschen demonstrierten
am 04.05.2019 in Eutin für das Klima!

 

Wieder trafen sich Jugendliche und Erwachsene am Wasserturm um für eine bessere Klimapolitik zu kämpfen. Der Protestmarsch ging dieses Mal durch die Holstenstraße, Plumpstraße, über die Plöner Straße, Bahnhofstraße und Heinrich-Westphal-Straße in die Albert-Mahlstedt-Straße, Elisabeth-Straße, Weidestraße, und Lübecker Straße auf den Markt. Auch von der Fahrradinitiative waren Mitglieder angetreten, schon im Vorfeld hatten die Radler ihre Unterstützung angekündigt. Der Marsch war an diesem Freitag erst um 13.30 Uhr begonnen um den Abiturienten, die an diesem Tag ihre Arbeiten schrieben auch die Möglichkeit geben zu können sich zu beteiligen.

Auffallend war, dass viele wartenden Autofahrer erst nach Ansprache durch Demonstranten es schafften ihre Motoren auszuschalten. Das Thema ist wirklich noch nicht bei allen angekommen. Am Ehrenmahl wurde, so wie auch schon auf dem gesamten Weg lautstark auf die Missstände hingewiesen. „Hopp, Hopp, Kohle Stopp“.

Am Wasserturm

Karlotta Böttcher machte den Anwesenden wieder ihre Forderungen deutlich, Ausstieg aus der Kohle, Begrenzung der Erderwärmung und Erhebung einer CO2-Steuer. Bürgermeister Behnk wurde von den Jugendlichen aufgefordert, mehr und schnell etwas für das Klima zu tun. Die Stadtpolitik hatte dieses Mal ganz bewusst keine Redezeit bekommen. „Es soll gehandelt werden und nicht nur geredet!“ sagte David Gutzeit, Mitglied des Orga-Teams.

Der Sprecher der Initiative „Fahrradfreundliches Eutin“ wies darauf hin, dass Eutin immer noch nicht fahrradfreundlich ist. Viele Stellen sind so eng, dass dort Fußgänger und Radler Vorfahrt bekommen müssten.

 

 

 

Die DEMO „Fridays for Future“ am 11. 3. 2019

 

Das Wetter konnte sie nicht abhalten, ca. 450 Menschen, überwiegend Jugendliche trafen sich am Wasserturm zu einem Protestmarsch zum Rathaus. Bis dorthin hatte sich die Zahl der Demonstranten auf etwa 600 erhöht. Der Elan der Jugendlichen hatte dazu geführt, dass das Ziel schon in einer halben Stunde erreicht wurde. Schließlich endete der Marsch vor dem Ehrenmal.

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“ mussten sich die Erwachsenen Vertreter von Stadt, Kreis, Land und Bund in bundesweit 164 Städten vorwerfen lassen, weltweit wurde in 100 Staaten demonstriert. Es wird endlich Zeit, dass das Klima der Welt auf ein Niveau gebracht wird, dass kein Mensch mehr davon krank wird, dass niemand mehr daran sterben muss. Eine Schweigeminute erinnerte an die Opfer, die die Vergiftete Umwelt schon gefordert hat.

Demo im März 2019

Bürgermeister Carsten Behnk lobte sich und seine Verwaltung, Straßen werden mit LED beleuchtet und Radfahrer dürfen in der Fußgängerzone fahren. Er kennt das Problem, er ist auch schon mal mit dem Rad gefahren. Dann war er wieder schnell verschwunden.

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“, „Hopp, hopp, Kohlestopp“ klang es wieder über den Markt.

Wortbeiträge der Schüler, wie zum Beispiel „Die letzten sieben Tage der Schöpfung von Jörg Zink“ etwas abgewandelt auf das heutige Thema brachte die Menschen zum Nachdenken, eine Zukunftsprognose, die keiner wahr werden lassen möchte.

Monika Obieray von den Grünen lobte das Engagement der jungen Leute und forderte sie auf in die Parteien einzutreten um etwas in der Politik zu bewirken. Damit schob sie die Verantwortung wieder an die Jugendlichen zurück. Jusos, FDP und die Linken warben auch für Ihre Parteien.

„Wir sind hier, wie sind laut, weil Ihr unsre Zukunft klaut“

 

Gespräch mit Bürgermeister Behnk

Gespräch mit Bürgermeister Behnk

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Und sonst noch?

 

23.01.2020

Gesetzentwurf zum Kohleausstieg

Das Wirtschaftsministerium hat einen überarbeiteten Entwurf für den Kohleausstieg vorgelegt. Er weicht zu Lasten des Klimaschutzes von der Einigung der Kohlekommission ab.

In dem Entwurf sind auch die Ergebnisse der Bund-Länder-Vereinbarung zum Braunkohleausstieg eingearbeitet. Diese Pläne stoßen bei Umwelt- und Energieexperten auf große Ablehnung da unter anderem die für 2025 geplante umfangreichere CO2-Reduzierungen fehlen. Außerdem soll das Steinkohlekraftwerk Datteln 4 noch in Betrieb gehen.

www.Zeit-online.de

www.stern.de

www.energie-und-management.de

Kraftwerkliste Greenpease

 

21.01.2020

Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos

3000 Teilnehmer/innen, unter ihnen US-Präsident Donald Trump, Angela Merkel und Klimaaktivistin Greta Thunberg nahmen an der 50. Jahrestagung des Weltwirtschaftsforums (WEF) in Davos teil.

Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft diskutierten vier Tage lang mal öffentlich aber oft hinter verschlossenen Türen.

1971 wurde von dem Wirtschaftsprofessor Klaus Schwab das Treffen European Management Forum ins Leben gerufen. Es sollte eine Plattform für Firmenchefs werden und den Zustand der Welt verbessern.

Kritiker bemängeln, dass den Worten oft keine Taten folgen. Doch laut WEF sind bereits zahlreiche Initiativen angestoßen worden. Als Beispiel nannte man Armutsbekämpfung und die Rechte von Frauen oder Homosexuellen. Bis 2030 sollen mit der Digitalisierung eine Milliarde neue Jobs entstehen, Aber auch eine Billion Bäume gepflanzt werden.

Greta Thunberg und Klimaschützer fordern, dass nicht mehr in fossile Energien investiert wird. Greenpeace-Chefin Jennifer Morgan erwartet, dass von Davos ein Zeichen ausgeht, nicht nur unverbindliche Partnerschaften, sondern eine klare Unterstützung.

www.stern.de

www.heise.de

www.ntv.de

www.taz.de

28.11.2019

Europaparlament ruft Klimanotstand aus

Das Europaparlament hat mit einer deutlichen Mehrheit den Klimanotstand für ganz Europa ausgerufen. Von 703 Abgeordneten stimmten 429 für, und 225 gegen den Antrag. 19 Abgeordneten enthielten sich. Leider hat der Antrag nur symbolischen Charakter.

Das Parlament will nach eigenen Angaben unterstreichen, dass dringend gehandelt werden müsse.

Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Pascal Canfin ist stolz, eine Mehrheit im Europaparlament erreicht zu haben. Europa soll der erste Kontinent werden, der den Klima- und Umweltnotstand ausruft.

www.focus.de

www.zeit.de

www.welt.de

www.merkur.de

 

26.11.2019

Gemeinsame Pressemitteilung von BMU und UBA

Klimawandel in Deutschland: Neuer Monitoringbericht belegt weitreichende Folgen

Die Folgen der globalen Erderwärmung werden in Deutschland spürbarer und lassen sich immer besser belegen.

Das zeigt der zweite Monitoringbericht der Bundesregierung, der heute vom Bundesumweltministerium (BMU) und dem Umweltbundesamt (UBA) in Berlin vorgelegt wurde. Demnach hat sich die mittlere Lufttemperatur in Deutschland von 1881 bis 2018 um 1,5 Grad erhöht. Allein in den letzten fünf Jahren stieg diese um 0,3 Grad an. Dadurch kommt es unter anderem zu mehr Gesundheitsrisiken durch die Hitzebelastung, einem Anstieg der mittleren Oberflächentemperatur der Nordsee sowie zu stärkeren Ertragsschwankungen in der Landwirtschaft.

Link zur Homepage Umweltbundesamt

 

05.11.2019

Donald Trump kündigt Klimaabkommen

Nach Ansicht des US-Präsidenten Donald Trump schwächt das Pariser Klimaabkommen die amerikanische Wirtschaft. Nun hat er den Ausstieg aus dem Vertrag offiziell beantragt.

www.morgenpost.de

www.welt.de

www.zeit.de

www.abendblatt.de

 

9.10.2019

Bundesregierung beschließt Klimaschutzprogramm 2030

Deutschland trägt als eine führende Industrienation eine besondere Verantwortung für den weltweiten Klimawandel. Die Bundesregierung hat mit den Eckpunkten zum Klimaschutzprogramm am 20. September ihren Plan vorgelegt, um die Klimaziele zu erreichen. Das ausführliche Klimaschutzprogramm 2030 hat das Kabinett jetzt beschlossen.

www.bundesregierung.de - Klimaschutzprogramm-2030

www.godmode-trader.de - Klimapaket Originaltext

www.spiegel.de - Mehr Päckchen als Paket

utopia.de - Ein Schlag ins Gesicht

www.spiegel.de - Versuch eines Neustarts

 

30.08.2019

Deutscher Wetterdienst bestätigt Hitzesommer

Der Sommer 2018 war der drittwärmste seit 1881 dem Beginn der. Das hatte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in einer vorläufigen Sommerbilanz im August festgestellt. In Deutschland lag die Durchschnittstemperatur Juni bis August bei 19,2 Grad. Nur 2003 und 2018 ist dieser Wert etwas höher gewesen. Außerdem war dieser Sommer auch sehr trocken meinen die Experten. Es wurden 175 Liter, 30 Prozent weniger als üblich pro Quadratmeter Niederschlag in Deutschland gemessen. Der Temperatur-Rekord für Niedersachsen lag bei 42,6 Grad. In Schleswig-Holstein lag die Temperatur in den drei Sommermonaten bei 2,1 Grad über dem Mittelwert

www.ndr.de - Der Sommer der Extreme im Norden

www.dwd.de - Klima und Umwelt - Klimaprojektionen

 

05.07.2019

Sondergutachten des Sachverständigenrat zur Begutachtungder gesamtwirtschaftlichen Entwicklung

c/o Statistisches Bundesamt

Wirksamer Klimaschutz erfordert eine drastische Rückführung der globalen Treibhausgasemissionen und mithin eine umfassende Transformation der Systeme der Energieversorgung, weg von den bislang dominierenden fossilen Energieträgern. Das Klimaabkommen von Paris gibt dabei das klare Ziel vor, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen.

www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de - Sondergutachten 2019

 

20.03.2019

Klimakabinett gegründet

Das Klimakabinett ist ein von der deutschen Bundesregierung (Kabinett Merkel IV) eingesetzter Ausschuss. Er soll gewährleisten, dass in Deutschland der Klimaschutzplan 2050 aus dem Jahr 2016 umgesetzt wird und im ersten Schritt die Klimaschutzziele 2030 eingehalten werden. Im September 2019 legte das Kabinett mit dem sogenannten Klimapaket diesbezüglich Pläne vor, die insbesondere unter Wissenschaftlern auf starke Kritik stießen.

wikipedia.org - Klimakabinett

www.welt.de

www.zeit.de

www.spiegel.de

 

04.11.2016

Internationale Klimavertrag in Kraft

Ende 2015 wurde das Paris-Protokoll beschlossen, seit dem 4. November 2016 ist der internationale Klimavertrag in Kraft. Ein Meilenstein des Abkommens war, dass es auch von China und den USA ratifiziert wurde.

www.br.de - Klimawandel - Klimaabkommen 2015

 

05.12.2015

UN-Klimagipfel in Paris

Es haben sich auf der Weltklimakonferenz 2015 in Paris 197 Staaten dazu verpflichtet, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1,5 °C zu begrenzen sowie spätestens in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts weltweit Treibhausgasneutralität zu erreichen.

www.bundesregierung.de - Klimaschutzprogramm

www.spiegel.de - Uno Klimakonferenz in Paris 2015

www.zeit.de - Klimagipfel 2015

 

2013

KLIMAÄNDERUNG 2013 Naturwissenschaftliche Grundlagen

 

Häufig gestellte Fragen und AntwortenAus dem Bericht der Arbeitsgruppe I des IPCC, dem das Plenum zugestimmt – nicht im Detail verabschiedet – hat.

https://cdn.pdf

Deutsch
Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen