People for Future Gelnhausen

WATTBEWERB: STÄDTECHALLENGE SOLAR

 

Willkommen bei den People For Future Gelnhausen

 

People for Future ist eine Bürgerbewegung für alle Menschen, die das gemeinsame Ziel eint, für sich und die nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft auf einem lebensfreundlichen Planeten zu erhalten. Lasst uns gemeinsam den Wandel in der Region Gelnhausen herbeiführen!

 

Die Klimakrise wird in den nächsten Jahren unser Leben immer stärker beeinträchtigen. Um unsere natürlichen Lebensgrundlagen nachhaltig zu bewahren, muss sich unsere Konsumgesellschaft deshalb drastisch verändern. Initiativen für diesen notwendigen Wandel entstehen gerade weltweit von unten.

 

Die Kinder von Fridays for Future, deren Zukunft auf dem Spiel steht, haben den Weg aufgezeigt. Nun mobilisieren sich auch Eltern, Großeltern und andere Menschen in der ganzen Welt und bringen positive Initiativen und Veränderungen in ihrem direkten Lebensumfeld auf den Weg - und somit wieder Hoffnung für die Zukunft. Wir laden alle Interessierten ein, sich uns anzuschließen.

 

 

Veranstaltungen

 

Nächster Termin:

Wegen der aktuellen Corona-Pandemie treffen wir uns momentan nur noch Online. Sie können uns per WhatsApp oder unter gelnhausen@parentsforfuture.de erreichen 

 

Arbeitsgruppen

Ortsgruppe

AG Sonnenstrom

AG Fahrradmobilität

AG Ernährung

AG Becherpfandsystem

 

Erreichbarkeit

Wir sind bei WhatsApp, und über Facebook und Twitter zu erreichen

Außerdem erreicht Ihr uns per Email: gelnhausen@parentsforfuture.de

Rückenwind für das Bürgerbegehren Verkehrswende Hessen
People for Future empfangen die Radfahrenden der Hessentour in Gelnhausen

Hessentour

„Täglich Stau, Verspätungen, Abgase, Unfälle, Lärm und jede Menge Stress. Viele Menschen haben das satt und wünschen sich eine gut funktionierende, umweltfreundliche und sichere Mobilität für alle – kurz: die Verkehrswende.

Zehn hessische Städte dürfen sich jetzt buchstäblich auf die Ankunft der Verkehrswende freuen. Denn ab Samstag, 2. Juli, geht die „Verkehrswende Hessen“ acht Tage lang auf Tour – in Form einer Radler:innengruppe, die sich für ein Verkehrswende-Volksbegehren in Hessen starkmacht.“ so lädt die Verkehrswende Hessen auf ihrer Homepage zum Mitfahren ein (https://verkehrswende-hessen.de/tour/).

Am Freitag, den 08.07.2022, gegen 16 Uhr, treffen die Radfahrenden in Gelnhausen-Haitz über den R3 an der Bahngleisbrücke zwischen Haitz und Höchst ein. Dort erhalten sie von den People for Future Gelnhausen Rückenwind, symbolisch untermalt mit selbst gebastelten, am Fahrrad befestigten Windrädern.

„Von Haitz fahren wir gemeinsam durch Gelnhausen in Richtung Obermarkt, wo eine Kundgebung mit anschließender Unterschriftensammelaktion geplant ist. Unser Landrat Thorsten Stolz kann aus terminlichen Gründen nicht anwesend sein, hat aber seine Unterschrift als Bürger bereits geleistet und an uns übergeben. Die gesammelten Unterschriften werfen wir feierlich am Rathaus ein, im Einwohnermeldeamt werden sie dann auf Rechtmäßigkeit geprüft.“ kündigt Harald Geib, Sprecher der AG Mobilität an.
„Möchtest auch du Teil der Verkehrswende in Hessen sein? Dann unterzeichne das Bürgerbegehren am 08.07.2022 um 16:30 Uhr am Obermarkt und rede darüber, auf der Arbeit, in deinem Freundeskreis, mit deiner Familie. Wenn du dich konkret vor Ort in Gelnhausen für sichere Radwege einsetzen möchtest, schreibe uns eine E-Mail an gelnhausen@parentsforfuture.de . Wir freuen uns auf deinen Beitrag zur Verkehrswende.“ bittet abschließend Gudula Seegmüller, Mitglied der AG Mobilität, um Unterstützung.

People for Future Gelnhausen

Mehr Raum fürs Fahrrad

Radfahrer-Demo von der Müllerwiese zum Wochenmarkt am Glashaus: Mehr als 50 Teilnehmer fordern raschere Umsetzung der Mobilitätswende vor Ort

GNZ 30

Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Straßen klaut“, riefen die mehr als 50 Teilnehmer der Rad-Demo auf dem Weg zum Markt am Glashaus. Foto: Ludwig GNZ

Gelnhausen (jol). Mehr als 50 Menschen haben am Samstag an einer Rad-Demo von der Müllerwiese in Gelnhausen zum Wochenmarkt am Glashaus in Altenhaßlau teilgenommen. Ein Bündnis um die People for Future Gelnhausen hatte zu dieser Aktion eingeladen, um den Forderungen nach einer rascheren Umsetzung der Mobilitätswende vor Ort mehr Nachdruck zu verleihen.

Mehr als 50 Teilnehmer versammelten sich am Samstagmorgen am Eingang der Müllerwiese, um sich lautstark und gut sichtbar für die Mobilitätswende einzusetzen. „Wir haben mit dem ADFC und weiteren Freunden 80 Maßnahmen zusammengestellt“, berichtete Andreas Hlasseck als Sprecher der People for Future. „Die Stadtverordneten haben diese Maßnahmen beschlossen. Passiert ist bis auf einige Randsteinabsenkungen aber nichts.“ Es sei jedoch keine Zeit mehr, diese Verbesserung für die Radfahrer in Gelnhausen auf den Weg zu bringen. Mit Blick auf den Klimawandel könne man sich keinen Aufschub mehr leisten. Und das Rad sei ein wichtiger Teil der Lösung. „Das Radfahren hat nicht nur eine gute soziale Komponente“, verwies Andreas Hlasseck darauf, dass man in den rollenden Stahlkäfigen, die Auto genannt werden, kaum mit anderen in Kontakt kommen könne. „Radfahren ist auch sehr gesund.“

Gerade kurze Wege seien mit dem Fahrrad sehr viel angenehmer zu überwinden als mit dem Auto. „Und nebenbei retten wir das Klima und die Natur.“ Und so müsse man dem Fahrrad in der Stadt mehr Raum geben. „Ein Auto weniger bedeutet, dass es Platz für zehn Fahrradfahrer gibt.“ Dabei hoffen die People for Future, die bei der Aktion unter anderem vom ADFC, Hand aufs Herz und Amnesty International unterstützt wurden, auf gute Lösungen im Sinne der Menschen und der Natur und nicht für die wirtschaftlichen Interessen rund ums Automobil. Wohlstand auf Kosten der Gesundheit und Freiheit anderer sei kein Wohlstand, den es zu erhalten gelte. Es müssten Wege gefunden werden, neuen Wohlstand ohne die Nachteile der Ausbeutung von Mensch und Umwelt zu finden. Sich ein gutes Gewissen zu verschaffen, im „Paradieschen“ Bioprodukte zu erwerben, dorthin aber mit dem spritfressenden SUV zu fahren, sei eine unverantwortliche Beruhigung des eigenen Gewissens.7

Hier forderte die Initiative, die Unterführung an der Flutbrücke der Eisenbahnstrecke so schnell wie möglich wieder für Fahrradfahrer passierbar zu machen, damit der Weg zum Markt wieder mit dem Fahrrad gut und sicher angegangen werden könne. Ein von Dorothee Schäfer-Bier gemietetes Lastenrad einer Solarinitiative aus dem Kahlgrund wurde als gutes Beispiel gesehen, wie Mobilität aussehen kann. „Uns ist klar, dass wir nicht alle Strecken mit dem Rad angehen können. Aber brauchen wir dann alle noch ein Auto, oder können wir eins mieten, wenn wir es brauchen?“, sagte Andreas Hlasseck.

„Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Straßen klaut“, riefen die mehr als 50 Teilnehmer auf ihren Velos auf dem Weg von der Müllerwiese hin zum Markt am Glashaus, der mit vielen regionalen Produkten zeigt, wie eine Reduzierung von Transportdistanzen einen weiteren Beitrag leisten kann. Gut gesichert von der Polizei, hatten die Radfahrer ausnahmsweise Vorfahrt und nutzten diese.

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Am Markt wartete Dirk Wehrsig, der im Namen der neuen Gruppe Pyschologists for Future MKK sprach. Er wies darauf hin, dass es durchaus verständlich sei, dass es eine Angst vor Veränderung oder etwas Neuem gebe. Hier müsse man gemeinsam an einer guten Einstellung arbeiten. Dabei gehe es, so wie auch beim Ausbau von Fahrradwegen, sehr um ein objektives Sicherheitsgefühl, dem man gerecht werden müsse. Deshalb sah es Dirk Wehrsig als wichtig an, dass sich Psychologen daran beteiligen, nicht nur technische, sondern auch mentale Wege zu finden, sich dem Klimawandel zu stellen und die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Mehr Bilder in der AG Fahrradmobilität

 

 

Denkt denn noch jemand ans Klima?

Windkraft über Sonnenblumen

Polituren in der GNZ 18.06.2022 von Philipp Franz

Wir schreiben das Jahr 2022. Es herrscht Krieg in Europa, infolge dessen nimmt die Lebensmittelknappheit auf der Welt immer dramatischere Züge an, Energiekosten steigen drastisch, derweil waren die Fluchtbewegungen auf dem Planeten noch nie so groß wie aktuell. Und der Klimawandel, der durch all das, was in der Ukraine geschieht, etwas in den Hintergrund gerückt ist, bedroht weiterhin die Zukunft der Menschheit. Das sogenannte 1,5-Grad-Ziel könnte schon in den nächsten Jahren fallen, wie jüngst berichtet wurde.

Und was machen sie in Freigericht? Da begehren Bürger gegen den Bau von Windkraftanlagen im Neuseser Wald auf.

Keine Pointen

Am 10. Juli haben die Freigerichter dann bei einem Bürgerentscheid das Wort. Die CDU mobilisiert derweil mit einem Flyer die Gegner der Windkraftanlagen. Darin schreiben die Christdemokraten sinngemäß, dass sie ja eigentlich für die Windkraft sind, aber eben nicht hier, sondern halt lieber woanders.                                

Ich kann das nicht mehr hören, immer die gleiche Suppe. Bei der Frage nach der richtigen Strecke für den Bahnausbau durchs Kinzigtal hörte man auch allerorten: Ja, wir müssen mehr Bahn fahren, um die Umwelt zu entlasten, also brauchen wir auch mehr Züge und Trassen. Aber die sollen bitte schön nicht an meiner Ortschaft vorbeifahren. Sondern halt lieber irgendwo anders.

Und deswegen wird das mit der Energiewende hierzulande auch nichts. Weil ein gehöriger Teil der Bevölkerung einfach nicht einsehen will, dass man dafür einen gewissen Preis zahlen muss. Und wenn dieser Preis nur ein Tempolimit von 130 auf den Autobahnen bedeuten würde, um Sprit zu sparen. Da kommt dann ein Bundesverkehrsminister der FDP daher und meint, dafür gebe es gar nicht genügend Schilder – und der Otto Normalbürger gibt sich damit zufrieden. Dabei müsste einfach nur die Straßenverkehrsordnung angepasst werden, dann braucht es auch keine Schilder. Nach dem Ortsschild kommt ja auch kein Hinweis darauf, dass jetzt Tempo 100 gilt.

Und die, die sich wehren und die Politik zum Umdenken und zum Handeln gegen die Klimakatastrophe drängen wollen, werden als linksgrünversiffte Öko-Terroristen bezeichnet, die ja keine Ahnung vom Leben hätten. Schüler, die freitags demonstrieren, sollen doch lieber was lernen. Ich glaube, wer sich bei „Fridays for Future“ für eine nachhaltige Zukunft kommender Generationen engagiert, der weiß schon jetzt mehr als die, die das verteufeln.

„Aber so lange die Chinesen da in China noch so viel CO2 rausblasen, ist es doch völlig wurscht, was wir hier machen“. Wir Deutschen sind eben um kein Totschlagargument verlegen. Bis es dann irgendwann zu spät ist. Vielleicht erinnert sich noch der eine oder andere an die Flutkatastrophe im Ahrtal im vergangenen Jahr. Studien zeigen den Zusammenhang zwischen solchen Ereignissen und dem Klimawandel. Die Solidarität danach war riesig. Es wäre wünschenswert, wenn bei der Prävention ähnlich engagiert angepackt werden würde.

Wind-Turbine

Derweil lehnten es übrigens die Grünen (!) gemeinsam mit der SPD jüngst im Linsengerichter Gemeindeparlament ab, das kommunale Förderprogramm für Photovoltaikanlagen zu verlängern. Die Fraktionen sahen keinen Anlass dazu. Vielleicht wollten sie der CDU, die das Förderprogramm initiiert hatte, aber auch einfach den Erfolg nicht gönnen, schließlich ist Klimaschutz ja in der DNA der Grünen verankert. Das wurde durch diese Entscheidung mit Füßen getreten.

Dass in dieser Woche im Main-Kinzig-Kreis auf der A 66 ein Lastwagen mit E-Autos Feuer gefangen hat, passt dann auch irgendwie ins Bild.

Mobilitätswende jetzt! Auch in Gelnhausen

Mit dem Fahrrad von der Müllerwiese zum Glashaus

Mobilitätswende Jetzt!

„Radfernweg R3 – und dann??? Wo ist nochmal der Radweg zur schönen Innenstadt mit Ober- und Untermarkt Gelnhausens?“ fragen die Initiatoren der Fahrradaktion. „Haben Sie schon mal mit dem Fahrrad versucht, das Paradieschen oder samstags den Wochenmarkt am Glashaus zu erreichen, weil Sie ökologisch und/oder regional einkaufen möchten? Allen ist mittlerweile klar, dass wir Menschen unsere Welt, in der wir auch zukünftig noch leben möchten, nicht durch Mobilität mit fossilen Energien gestalten können. Ein Einkauf in oder Besuch von Gelnhausen mit dem Fahrrad hat die CO2-Belastung von NULL! Aber wenn die Lokalpolitik sich Gedanken über die Wiederbelebung der Ziegelhaus-Region macht, geht es weiterhin fast ausschließlich um die Erreichbarkeit mit dem AUTO, um Parkhäuser und -plätze! Ist das zeitgemäß? Fast jede mittlere oder große Stadt in Deutschland bietet ausgewiesene Fahrradwege an. Fahrradstädte wie Heidelberg und Münster machen es vor.“

Für das Wochenende am 18./19.6.2022 haben einige Umweltverbände wie der BUND und der ADFC zu einer bundesweiten Aktion „Mobilitätswende jetzt!“ aufgerufen. Weil es in Gelnhausen dringend nötig sei, findet am Samstag, den 18.6.2022 eine Demonstration statt, zu der alle eingeladen sind, die sicherer in der Stadt und Umgebung mit dem Fahrrad unterwegs sein möchten, besonders auch Familien mit Kindern sind angesprochen. Die veranstaltenden Gruppen, ein Aktionsbündnis u.a. der People For Future, Psychologists For Future, Fridays for Future, BUND, ADFC, VCD, machen mit dieser Aktion auf die Wichtigkeit veränderter Mobilität für gegenwärtiges und zukünftiges Leben aufmerksam.

Gemeinsam mit dem ADFC haben die People for Future Gelnhausen in zahlreichen Befahrungen und Sitzungen rund 80 Maßnahmen erarbeitet, die vom Stadtparlament einstimmig an den Magistrat übergeben wurden. Einige einfache Maßnahmen wie Fahrbahnabsenkungen wurden kurzfristig umgesetzt, viele andere lassen auf sich warten. So fragt der Sprecher ihrer AG Mobilität, Harald Geib: „Wo bleibt die Fahrradstraße/ -zone im Lohmühlenweg oder, wie vom Main-Kinzig-Kreis vorgeschlagen, auch auf dem Uferweg? Wie wird der Bahnhof für Radfahrende aus allen Richtungen angebunden? Wie wird die Ein- und Ausfahrt aus der Bahnunterführung in der Altenhaßlauer Straße sicherer gestaltet? Wo sind die Fahrradgaragen mit der E-Bike-Ladeinfrastruktur, die im Ziegelhaus an der Einfahrt zur Müllerwiese aufgestellt werden sollten, abgeblieben? Warum wird die Einbahnstraße in der Röthergasse zwischen Herzbachweg und Schützengraben nicht für den Radverkehr freigegeben? Was ist mit den Fahrradstreifen an der Frankfurter Straße Höhe Finanzamt?“

Das Aktionsbündnis begrüßt sehr, dass sich Bürgermeister Daniel Glöckner öffentlich beim Radiosender Primavera für ein fahrradfreundlicheres und klimaneutrales Gelnhausen ausgesprochen hat, und erwartet nun auch entschlossenes Handeln.

„Die sich ständig zuspitzende Dramatik der Klima- und ökologischen Katastrophe steht neben den anderen Katastrophen wie Krieg in Europa und Pandemie unübersehbar in allen Medien, dass man es manchmal gar nicht mehr hören oder lesen möchte. Wie können wir uns von diesen Fakten nicht lähmen lassen, sondern ins Handeln kommen?“ Mit dieser und anderen Fragen beschäftigen sich die Psychologists For Future, die sich nun auch im Main-Kinzig-Kreis regional gegründet haben. Bezüglich umwelt- und klimaschonender Mobilität biete sich mit der Demonstration eine wirkungsvolle Möglichkeit.

Start der Aktion ist um 11:00 Uhr an der Ecke Müllerwiese/Am Ziegelturm mit Informationen zur Mobilitätswende in Gelnhausen. Vorbei am Joh-Schaufenster mit der Aktion „Wattbewerb“ der People For Future geht es auf sicherem Weg zur Unterführung nach Linsengericht und dann über die Lagerhausstraße zum „Markt am Glashaus“ des Inklusionsbetriebes Grün + Grün GmbH. Der Zielpunkt der Veranstaltung ermöglicht einen wirkungsvollen Beitrag zu einer geringeren CO2-Belastung, denn beim Einkauf auf dem Wochenmarkt am Glashaus in Linsengericht werden regionale Lebens- und Genussmittel angeboten. Gleichzeitig sind hier Arbeitsplätze für Menschen mit Handicap geschaffen worden. Für Kinder findet eine besondere Attraktion statt: eine Künstlerin bietet eine attraktive Schminkaktion für Kinder und Junggebliebene an. Außerdem gibt es Informationen im Rahmen einer Führung über die Produkte wie z.B. Edelpilze und Heimische Wildstauden, die auf dem Gelände angebaut werden.

 

People for Future Gelnhausen

Psychologists for Future Main-Kinzig-Kreis

Beeren unter Strom

FR 14.05.2022           Von: Jörg Staude

Auf landwirtschaftlichen Flächen mit Photovoltaik-Anlagen Ökoenergie erzeugen und die Biodiversität schützen: Das ist in den Niederlanden bereits verbreitet. Hierzulande soll die doppelte Nutzung von Flächen mit der EEG-Reform einfacher werden.

Bei Beeren seien die Erträge super, vergleichbar mit denen im Freiland, lobt Fabian Karthaus. Der Landwirt betreibt im ostwestfälischen Büren zwei Photovoltaik-Anlagen, die – einem Gewächshausdach ähnlich – jeweils einen halben Hektar überdecken. Darunter wachsen Himbeeren, Heidelbeeren und Brombeeren.

Auch die Baywa Re aus München betreibt Photovoltaik-Anlagen, unter denen Beerenfrüchte reifen. Die meisten stehen aber noch in den Niederlanden, erzählt Daniel Hölder, bei dem Energiedienstleister für Politik und Märkte zuständig. Im Nachbarland passe bislang das Förderrecht für Agri-Photovoltaik besser, begründet Hölder die Standortwahl. Er hoffe, dass sich das mit der gerade im Bundestag debattierten EEG-Reform bessert.

Agri-PV

Mit dieser will die Ampelkoalition für Agri-Photovoltaik eine eigene Förderkategorie schaffen, ähnlich wie für große Solardach- oder Freiflächenanlagen. Denn bisher ist die doppelte Nutzung von Flächen für Agrar- und Stromerzeugung in Deutschland noch nicht über Test- und Pilotprojekte hinausgekommen.

Dabei stelle die Agri-Photovoltaik hierzulande eine „große Chance“ dar, sagt Anna Heimsath vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) auf einer Veranstaltung der Berliner Energietage. Schon mit einem Bruchteil der in Deutschland maximal installierbaren Agri-PV-Leistung von 1700 Gigawatt sei der für die Energiewende nötige Solarstrom-Ausbau zu schaffen.

Das große Potenzial rührt daher, dass Landwirtschaft und Solarstrom sich mannigfach kombinieren lassen. ISE-Forscherin Heimsath kann mindestens acht verschiedene Varianten auflisten, darunter aufgeständerte Anlagen, die den Acker in gewisser Weise überdachen, oder bodennahe Systeme, bei denen vor allem die Zwischenräume landwirtschaftlich genutzt werden. Denkbar sind auch vertikale Anlagen, die am Rand der Äcker, Wiesen oder Moore stehen.

Lebensräume für Tiere

Das Potenzial

Agrophotovoltaik (Agri-PV) hat laut dem Fraunhofer ISE in Freiburg die größten Solarstrom-Potenziale in Deutschland mit maximal möglichen 1700 Gigawatt. Es folgen Gebäude-Photovoltaik (1400), versiegelte Siedlungsflächen (134), geflutete ehemalige Tagebaue (55) sowie Verkehrsflächen an Straße (56) und Schiene (neun Gigawatt). Studien veranschlagen die für ein klimaneutrales Deutschland insgesamt nötige Solarstromkapazität auf 400 bis 600 Gigawatt. FR

Bei der Abschätzung des maximal möglichen Ausbaus gehen die Fachleute davon aus, dass nur zehn bis 15 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche durch die Photovoltaik-Technik belegt werden. Es müsse genügend Licht und Wasser zu den Pflanzen durchkommen, sagt Heimsath. Auch sollten die Erträge mit Photovoltaik bei mindestens zwei Dritteln des Referenzertrags ohne Solaranlagen liegen. Heimsath rät angesichts der möglichen Einsatzbreite, genau hinzuschauen, wo Agri-Photovoltaik besonders effektvoll nutzbar ist. Bei sinnvoller Anwendung sei sogar ein höherer landwirtschaftlicher Ertrag bei gleichzeitig geringerem Düngemitteleinsatz möglich. Beerenwirt Karthaus lobt jedenfalls die Verschattung der Beeren an heißen Tagen und den Hagelschutz durchs Solardach.

Für Klaus Müller vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung im brandenburgischen Müncheberg können mit Agri-Photovoltaik auch „wunderbare Lebensräume“ für Insekten, Amphibien und Vögel entstehen, wie er auf den Energietagen berichtet. Auch gegen die mit dem Klimawandel zunehmende Frühjahrstrockenheit könne die geschickte Doppelnutzung helfen. „Unsere Pflanzen könnten es schaffen, eine Woche länger ohne Wasser klarzukommen“, sagt Müller. Sogar gegen Winderosion könnten die Anlagen helfen.

„Deutschland könnte bei Agri-PV eine Vorreiterrolle einnehmen“, ist sich der Volkswirt sicher. Weil auf 85 bis 90 Prozent der Fläche weiter Landwirtschaft möglich ist, drohe hier auch nicht wie bei der Bioenergie ein „Tank oder Teller“-Konflikt.

Zugleich sieht Müller noch erheblichen Forschungsbedarf. Welche Kulturen eignen sich am besten für Agri-Photovoltaik, wie entwickeln sich die Erträge? Welche Flächen sollten tabu sein – nur Naturschutzgebiete oder auch Flächen in Landschaftsschutzgebieten? Ist Agri-PV nur etwas für Regionen mit relativ schlechten Böden oder auch für gute Böden?

Agri-PV-Anlage

Nur mäßig begeistert von der Agri-Photovoltaik zeigt sich auf den Energietagen Udo Hemmerling vom Deutschen Bauernverband. In seinem Verband gebe es eine „muntere Diskussion“, inwieweit sich die Landwirte der Freiflächen-Photovoltaik – und dabei auch der Agri-PV – öffnen sollten. Die Bauern sähen es eigentlich lieber, stellt Hemmerling klar, wenn zunächst auf den Dächern in Stadt und Land alle solaren Register gezogen werden, bevor die Äcker drankommen.

Hemmerling verortet die Agri-Photovoltaik noch in der Phase des Ausprobierens. Klar sei bisher nur, dass sie mehr Geld koste als eine normale Freiflächenanlage, insofern müsse ein angemessener Förderzuschlag her. Auch verstünden die Bauern nicht, warum der Gesetzgeber Agri-PV auf Grünland ausschließen will. Das mache keinen Sinn.

Baywa-Re-Manager Hölder hält die immer öfter anzutreffende Gegenüberstellung – hier die „gute“ Agri-Photovoltaik und dort die eher problematische Freiflächen-Photovoltaik – für wenig hilfreich. So gebe es auch auf Freiflächen Schafbeweidung und Grünlandwirtschaft. Hier warnen aber andere Fachleute vor „Scheinkonzepten“, die den guten Ruf der Agri-PV ruinieren könnten.

Dass gegenwärtig in erster Linie Beeren unter Strom stehen, liegt für Max Trommsdorff vom Fraunhofer ISE vor allem in der nützlichen Verschattung, wenn die Solarstromanlagen wie Gewächshausdächer aufgeständert werden. Allerdings machten entsprechend geeignete Gartenbauflächen in Deutschland gerade mal zwei Prozent der gesamten landwirtschaftlichen Nutzfläche aus. Aufgeständerte Lösungen seien für eher sonnenliebende Pflanzen wie Mais auch weniger geeignet, so Trommsdorf. Solche Kulturen böten allerdings ein deutlich größeres Flächenpotenzial.

GNZ Montag, 16. Mai 2022 Freigericht

Bei den zweiten Freigerichter Energietagen gab es viel Interessantes zu bestaunen

Oldtimer mit E-Antrieb

Alte Autos mit neuem Antrieb: Auch Oldtimer mit Verbrennungsmotor lassen sich zu E-Autos umrüsten. Dafür werden sogar Bausätze angeboten.

In der Freigerichthalle gab es Vorträge zu verschiedenen Themen, dazu gesellten sich Workshops.

Der Vorsitzende des Energiestammtisches, Josef Keller, sprach über „Balkonkraftwerke“, eine alte Technik, die nun genehmigungsfähig ist.

 „Lust auf Neues entwickeln“

Freigericht (pfb). Am Wochenende fanden in der Freigerichthalle in Altenmittlau die zweiten Freigerichter Energietage statt. Dies ist die größte Energiemesse der Region, wie der Veranstalter Energiestammtisch Freigericht (ESF) mitteilte. Bei den Energietagen drehte sich alles um die Energieerzeugung durch erneuerbare Energien, um Dienstleistungen wie Energieberatung und Finanzierung sowie Nachhaltigkeit im Bereich des energetischen Bauens und des täglichen Lebens. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz. Besonders freute sich der Veranstalter über die Zusage von Dr. Franz Alt, der die Energietage mit seinem Vortrag „Lust auf Zukunft“ bereicherte (Artikel folgt).

Bereits bei der Eröffnung am Samstagvormittag brachte es Bürgermeister Dr. Albrecht Eitz auf den Punkt: Klimaschutz und Energiesparen seien so aktuell wie nie zuvor. Bevor er dem Energiestammtisch für das vielfältige Programm und dem ehrenamtlichen Einsatz dankte, verwies er auf verschiedene Aktivitäten, die von der Gemeinde Freigericht schon angestoßen worden waren. Dazu gehören etwa das bereits ausgebuchte Förderprogramm für private Photovoltaik-Vorhaben, eine 26 kW PV-Anlage auf dem Rathaus, die Teilnahme am sogenannten „Wattbewerb“ der anregen soll, die solaren Erträge von Kommunen zu steigern, oder auch der anstehende Bürgerentscheid am 10. Juli zur möglichen weiteren Planung von Windkraftanlagen oberhalb von Neuses. „Wir sind alle aufgefordert, aktiv mitzuwirken. Ein „Weiter so“ sei ebenso wenig angezeigt wie ein „Sich-Zurücklehnen mit dem Hinweis auf das Erreichte“, so der Appell von Bürgermeister Dr. Eitz. Dabei solle es aber nicht mit Zwang gehen, sondern „wir sollten Lust auf Neues entwickeln“, und die Chancen sehen, die durch das Energiesparen und -gewinnen entstünden. Dazu gehörten auch die Bereiche der Mobilität, der Stärkung von Fuß- und Radverkehr sowie des ÖPNV.

In die gleiche Kerbe schlug Thomas Schmitt vom Autohaus Schmitt in Freigericht, der mit seinem Mitarbeiter Marco Ackva viele VW-Elektroautos präsentieren konnte. „Die Kommunen und Kreise müssen für eine bessere Vernetzung von Bus, Bahn und Auto sorgen und die Infrastruktur für die Bürger bereitstellen. Denn es geht in den nächsten Jahren vermehrt um das Nutzen von Autos und nicht um das Besitzen.“ Ob sich die E-Autos durchsetzen werden, ist dabei für Schmitt nicht die Frage, sondern nur wann. „Das ist politisch so entschieden, und die Automobilindustrie hat sich darauf eingestellt.“ Das bestätigte auch Andreas Wagner von Opel Gross, der mitteilte, dass ab 2024 alle Opel-Modelle als E-Autos verfügbar sein sollen. Da die Kilometerleistung mit etwa 400 bis 500 Kilometern Reichweite immer weiter steige und die Ladezeiten sich auf etwa 20 bis 30 Minuten immer weiter reduzierten, werde zukünftig das E-Auto wohl eine immer attraktiver werdende Alternative.

Eine Nische bedient die Firma Lorey Maschinenbau aus Offenbach, die Autos mit Verbrennungsmotor auf Elektroautos umrüsten. „Überwiegend sind das Oldtimer und Cabrios“, so Martin Weis, der mit seiner Firma schon über 220 Autos umgerüstet hat. „Es gibt aber auch die Möglichkeit, von uns einen fertigen Bausatz zu erwerben und den Umbau selbst vorzunehmen oder in einem Workshop den Umbau mit dem Kunden zusammen in unserem Haus durchzuführen.“

Die „Balkonkraftwerke“ müssen lediglich angemeldet werden

Beim Workshop „Balkonkraftwerke“ stellte Vorsitzender Josef Keller eine Technik vor, die zwar schon 15 Jahre alt, aber jetzt auch genehmigungsfrei ist. „Die Kreiswerke sind verpflichtet, den Anschluss für die Selbstnutzung zuzulassen, und man muss die Anlagen lediglich anmelden. Dabei dürfen mit kleinen Anlagen bis maximal 600 Wattstunden (Wh) eingespeist werden. Bei einer Südausrichtung und idealem Winkel würden sich diese Anlagen innerhalb von drei bis vier Jahren amortisieren. Die Kosten liegen im Bereich von 600 bis 800€Euro, und die Anlagen werden mit Stecker fertig geliefert. „Derzeit gehen wir bei PV-Anlagen von einer Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren aus“, informierte Keller, der Rückfragen mit seinen Mitgliedern des ESF gerne zur Verfügung steht.

Das Ziel der Messe und des ESF war es, umfassend zu informieren. Und dazu zählt auch der Bereich Ernährung. „Es geht darum, den CO2-Fußabdruck zu reduzieren“, wie Keller feststellte. Denn immer noch würden etwa 30 Prozent der produzierten Lebensmittel weggeworfen. Zu diesem Thema hatte der ESF die Zahnärztin Angelika Pletka zu einem Vortrag eingeladen, den sie unter das Motto „Der Mensch ist, was er isst“ gestellt hatte. Sie hatte sich zur Gesundheitstrainerin mit dem Schwerpunkt Ernährung weitergebildet. Nachdem Pletka den Einfluss der Ernährung auf Klima und Umwelt detailliert dargestellt hatte und feststellte, dass die Mehrheit der Deutschen übergewichtig sei, kam sie am Schluss ihres Vortrages auf die Wichtigkeit von nachhaltiger Ernährung zu sprechen. Mit der Information, dass es wichtig sei, regional und saisonal zu essen und einzukaufen, weniger Fleisch zu essen, energiesparend zu kochen und Mehrwegverpackungen zu nutzen und auch öfter einmal das Auto stehen zu lassen, rief sie viele wichtige Dinge in Erinnerung.

Wirklich neu und innovativ war für viele Besucher das Zwei-Power-System der Firma PA-ID Process aus Kleinostheim. Dieses System wurde in einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit dem Fraunhofer-Institut entwickelt. So entstand das derzeit effizienteste Wärmepumpensystem. Mit dem Zwei- Power-System können Strom und Wärme in einem Modul erzeugt werden. Mit den Modulen werden sowohl die Wärmepumpe als auch die elektrischen Verbraucher im Haus versorgt. Zusätzlich können Stromüberschüsse in intelligenten Stromspeichern gesammelt und in der Nacht wieder genutzt werden. Damit sei, laut Anbieter, eine komplette Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern möglich. Zusätzlich könne das System auch im Sommer kühlen und sei platzsparend, da keine Außeneinheit benötigt werde. Zudem werde es mit bis zu 45 Prozent gefördert. Eine für viele interessante Möglichkeit, die auf einer sehr ansprechenden Veranstaltung des ESF präsentiert wurde.

 

Logo       Offener Brief an Politik und Verwaltung von Gelnhausen

                                 Stellen Sie jetzt die richtigen Weichen für unsere Zukunft!

Der Bürgermeister von Gelnhausen hat vor kurzem den Haushaltsentwurf für Gelnhausen vorgelegt. Um ausgeglichene Zahlen zu erreichen, hält das Rathaus eine kräftige Anhebung von Grundsteuer B und Gewerbesteuer für erforderlich. Widerstand dagegen regt sich bei den Stadtverordneten. Es gibt wohl noch eine Menge Diskussionsbedarf. Dabei wird vor allem eine Kürzung der Ausgaben diskutiert, um die notwendige Steuererhöhung zu begrenzen. In der Presse war darüber hinaus zu lesen, Unternehmen in Gelnhausen wünschten sich vor allem einen guten Zustand der Straßen und Möglichkeiten sich zu vergrößern. Also eine ruckelfreie Autofahrt und die Versiegelung weiterer Flächen. Sind dies tatsächlich die wichtigsten Punkte, die es angesichts aktueller Krisen zu adressieren gilt?

Angesichts dramatisch steigender Energie- und damit auch Lebensmittelpreise beginnt in manch ärmeren Hauhalten das Frieren, immer mehr Menschen sind auf die Tafel angewiesen. Ganz zu schweigen von den zahlreichen schrecklichen Schicksalen, die Menschen in der Ukraine und weltweit durch die Auswirkungen von Putins Angriffskrieg zu erleiden haben. Viele Menschen litten in den vergangenen Jahren unter Corona, zu viele kamen zu Tode. Hauptursachen sind u.a. die Zerstörung von Naturräumen (Mensch und Viren kommen viel häufiger in Kontakt miteinander) und die mangelhafte Gesundheit vieler Menschen, durch Belastungen des Körpers mit z.B. Feinstaub oder Fehlernährung. Wie erzeugen die Gelnhäuserinnen und Gelnhäuser Energie? Wie können sie sich in einer gesunden Umwelt fortbewegen? Wie kann eine gesunde Ernährung unterstützt werden?

Zu diesen Fragestellungen arbeiten wir bei People for Future Gelnhausen u.a. in den Arbeitsgruppen Sonnenstrom und Fahrradmobilität. Hier liegen große Hebel, mit denen wir unseren lokalen Beitrag zur Bewältigung der globalen Krisen leisten und die Lebensqualität direkt vor Ort verbessern können. Durch kleine Investitionen kann die Lebensqualität verbessert, der Wirtschaftsstandort Gelnhausen gestärkt und private Investitionen entfesselt werden.

Mit der Unterschriftenaktion 100 € von der Stadt für die ersten 100 Watt schlagen wir eine kostengünstige und gleichzeitig öffentlichkeitswirksame Maßnahme vor, mit der insbesondere Balkonkraftwerke (Informationen erhältlich unter https://machdeinenstrom.de/blog ) gefördert werden sollen. So können auch Mieterinnen und Mieter an der Energiewende beteiligt werden. Außerdem steigert dies die Motivation von Ehrenamtlichen, wenn sie sehen, dass ihre Vorschläge Gehör finden und im Konkreten etwas getan wird. Daraus ergeben sich Kaskadeneffekte. Weitere Menschen engagieren sich freiwillig, Politik und Verwaltung wagen neue Schritte, private Investitionen werden gehebelt. Andere Kommunen im Main-Kinzig-Kreis gehen auch voran. So fördert Freigericht Photovoltaik-Anlagen mit bis zu € 1.000 je Anlage. In Linsengericht wurde bereits letztes Jahr ein ähnliches Modell eingeführt mit einer Fördervolumen von € 50.000.Warum nicht auch in Gelnhausen?

Ebenso wichtig wie die Frage nach der erneuerbaren Energieerzeugung ist die Frage, wie von Seiten der Stadtpolitik und -verwaltung das Energiesparen unterstützt werden kann. Jede nicht benötigte kWh Energie schont Flächen und Ressourcen, und am Ende auch den Geldbeutel, den privaten wie auch den städtischen. Das Klimaschutzkonzept für Gelnhausen aus dem Jahr 2013 gibt hierzu einige wichtige Anregungen, die auf Ihre Umsetzung warten.

Für den Fahrradverkehr hat unsere AG gemeinsam mit dem ADFC einen umfassenden Maßnahmenkatalog vorgelegt, der im Stadtparlament einstimmig verabschiedet wurde. Er befindet sich zum Teil in der Umsetzung. Die Gelder für eine bessere Fahrradinfrastruktur sind leider sehr gering. Auch hier kann mehr Investition unsere städtische Infrastruktur zukunftsfähig machen und für eine hohe Verweilqualität in der Barbarossastadt sorgen. Menschen brauchen sichere Verkehrswege, damit sie sich gesund und sparsam fortbewegen können. Städte wie Paris, Kopenhagen, Wien, Tübingen, usw. haben diesen Weg bereits eingeschlagen. Flächen, die bislang dem Autoverkehr zugewiesen waren, wurden zum Teil für den Radverkehr freigemacht. Die Menschen und auch der Einzelhandel haben davon stark profitiert, so zeigen es zahlreiche Befragungen der Menschen vor Ort.

Sie sehen also. Wir sind den globalen Krisen nicht hilflos ausgeliefert. Wir können unseren Beitrag zu deren Bewältigung leisten und zur gleichen Zeit die Lebensqualität unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger verbessern. Das heißt aber auch alte Prioritäten zu überdenken und mutig neue Wege zu beschreiten. Viele Kommunen gehen bereits voran, Gelnhausen wird folgen, besser heute als morgen. Setzen Sie unsere Steuergelder mit Bedacht ein. Für uns, unsere Kinder und Enkelkinder!

 

People for Future Gelnhausen

Fridays for Future Gelnhausen

 

Leserbrief, Mittwoch, 20. April 2022 GNZ

Heinz Ullrich, CDU-Mitglied im Ortsbeirat Hailer, äußert sich zum offenen Brief der „People for Future“ an die Politik und die Verwaltung in Gelnhausen vom 13. April.

Bürokratie behindert „Solaroffensive“
Es ist ausgesprochen erfreulich, wenn es Gruppen gibt, die sich für erneuerbare Energie aussprechen. Es geht kein Weg daran vorbei.
Ergänzend zu der Pressemitteilung ist doch der erste Schritt, festzustellen wie viel Energie für die Gelnhäuser Einwohner erzeugt werden müsste, um die Stadt komplett unabhängig von fossilen Energieträgern zu machen. Aber zurück zur „Solaroffensive”. Wer schon Photovoltaikanlagen bis 30 Kilowattstunden (kWh) auf dem eigenen Dach hat bauen lassen, weiß, dass die beste Förderung darin liegt, nicht mehr von der völlig überflüssigen Bürokratie behindert zu werden. Anstatt mit einem DIN-A-4-Blatt auszukommen mit den relevanten Daten, muss der Betreiber eine Gewerbeanmeldung machen, mit neuer Steuernummer, Umsatzsteuermeldungen abgeben, den eigengenutzten Strom zum Marktpreis berechnen, den Ertrag aus eingespeistem Strom notieren, die Abschreibung ausrechnen und alles in einer Einnahme-Überschuss-Rechnung zusammenfassen für die Einkommensteuererklärung.
Diese Daten liegen zum Beispiel den Kreiswerken alle vor und können per Knopfdruck an das Finanzamt weitergeleitet werden. Als Anlagenbetreiber bis 30 kWp will ich keine finanzielle Förderung wie jetzt angedacht. Ich will einfach nicht mehr von dieser unsäglichen, überflüssigen Bürokratie behindert werden.

Hier sind jetzt [nicht nur] die People for Future gefordert, die hiesigen drei Bundestagsabgeordneten anzuschreiben mit der klaren Forderung, diese unsägliche Behinderung endlich abzuschaffen.
Heinz Ullrich
Hailer
 

Windkraftanlagen Josef Keller

 

Freigericht Stromautark mit Windkraftanlagen?

Leserbrief zum Bürgerbegehren

In Freigericht wurde jetzt ein Bürgerbegehren pro oder kontra Windkraftanlagen auf den Weg gebracht. Ein “hochemontionales” Thema, wie in der Pressemitteilung zu lesen war.

Wie wäre es denn, einfach mal unter kaufmännischen Gesichtspunkten erneuerbare Energien wie Windkraftanlagen oder auch Freiflächenanlagen bei der Photovoltaik zu betrachten? Wenn man wirklich unabhängiger von der überregionalen Energieversorgung werden will, dann gehören solche Anlagen niemals in private Investorenhände, sondern ausschließlich in kommunale oder, noch besser, in die Hände von Energiegenossenschaften.

Begründung: Der Bau von 5 WKA´s in Freigericht bringen geschätzte 35 Millionen kWh pro Jahr. Diesen produzierten Strom kann man, und jetzt kommt es, zum dauerhaften Endpreis von maximal 13 Cent pro kWh an die Freigerichter weitergeben. In diesem Preis sind schon 6 Cent für die Stromproduktion einkalkuliert. Das reicht um die laufenden Kosten und die Abschreibung (Zins und Tilgung bei einer Vollfinanzierung) zu bezahlen. Der Vorteil läge für die Freigerichter bei rund 7 Millionen Euro pro Jahr. (Marktpreis zurzeit etwa 33 Cent pro kWh).

Alleine mit dieser Ersparnis könnten nach und nach alle Haushalte mit Stromspeicher ausgerüstet werden. Außerdem könnte man “heißes Wasser” für den Gebrauch und vor allem für die Heizung mit diesem Strom produzieren. Dazu noch private Photovoltaikanlagen mit Wallboxen für Elektroautos, und Freigericht könnte eine Vorbildfunktion bei der Umstellung auf erneuerbare Energie und Autarkie werden.

Mit freundlichen Grüßen

Heinz Ullrich

„Fridays for Future“ – im kleinen Kreis für die Begrenzung der Erderwärmung

Deutlich mehr Bewusstsein schaffen

GNZ 28.03.2022 (jol). Zum zehnten Klimastreik seit September 2019 riefen „Fridays for Future“ und“ People for Future“ zu einer Aktion vor das ehemalige Kaufhaus Joh. „Wir wollten bewusst nach außen gehen, um weitere Menschen für den Kampf gegen den Klimawandel zu gewinnen“, sagte Sprecherin Clara vom Endt. Im Mittelpunkt stand Kunst der Jungen und Mädchen aus der Freiraumschule.

Kunstwerke der Freiraumschule standen im Mittelpunkt
Kunstwerke der Freiraumschule standen im Mittelpunkt

 

Klimawandel wird immer mit Temperaturerhöhung gleichgesetzt. Doch was das bedeutet, ist nur schwer nachzuvollziehen. Denn Klima ist ein sehr komplexes System, bei dem kleinste Veränderungen schon gravierende Folgen haben können. Diese Folgen sind vielen Menschen nicht so bewusst, auch wenn sie in den vergangenen Jahren immer öfter ein viel zu trockenes Frühjahr oder Starkregen im zu warmen Sommer erleben.

„Wir müssen deutlich mehr Bewusstsein schaffen, um das Ziel zu erreichen, die Erhöhung der Temperatur auf 1,5 Grad zu begrenzen“, rief Clara vom Endt als Sprecherin von Fridays for Future Gelnhausen auf, sich der Verantwortung für die Natur in all ihren Facetten zu stellen. Denn die Kunstausstellung, die Mädchen und Jungen der Freiraumschule gemeinsam mit der Künstlerin Carollina Fabinger schufen, machten noch einen anderen Aspekt deutlich. Zwar ist es normal, dass immer wieder einzelne Tierarten aussterben, der Mensch sorgt auch mit dem Klimawandel dafür, dass dies in einem ungeahnten Ausmaß exponentiell steigt. Die Schüler gestalteten zwei große Tafel mit den Themen Meer und Wald. „Das Leben ist noch bunt“, deutete Clara vom Endt auf die vielen Tiere, die die Kinder in Farbe darstellten. Doch an vielen Stellen waren die Tiersilhouetten nur noch weiße Schemen, die eine ausgestorbene und damit für immer verlorene Tierart repräsentierten. Gemeinsam ist es die Aufgabe der Menschheit, dafür zu sorgen, dass nur noch wenige weitere Schemen dazukommen, die einem natürlichen Kreislauf entsprechen.

25.03.2022

Deshalb setzen sich Fridays for Future und People for Future auch für den „Wattbewerb“ ein. Das erste Watt Photovoltaik sollte durch die Stadt mit 100 Euro gefördert werden. Zudem sei der Ausbau der Radwege und des ÖPNV gefragt, um den Ausstoß von Treibhausgasen weiter zu reduzieren.

Mit dem Fahrrad
Vieles geht auch ohne Auto - aber so nicht zur Nachahmung empfohlen

 

Allerdings hatte die Veranstaltung für die Bedeutung des Themas nur wenige Besucher, die sich nicht schon auf den Weg zur Klimaneutralität gemacht haben. Trotzdem habe es sich gelohnt, denn jede Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und jede Aktion, in der Kinder mehr über das Klima lernen, sei ein Schritt nach vorne.

 

Kunstaktion

Freitag, 25. März ab 13 Uhr Kunstausstellung zum globalen Klimastreik vor dem ehemaligen JOH-Gebäude
Fridays for Future Gelnhausen kündigt an, sich am 25.03.2022 am zehnten globalen Klimastreik zu beteiligen. Die weltweite Bewegung streikt 2022 bereits im vierten Jahr.
Auch in Gelnhausen finden bereits seit September 2019 Klimaproteste statt.
Die Aktivist:innen fordern die Regierungen weltweit auf, die Erderhitzung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellen Niveau zu begrenzen und Profite einiger Konzerne nicht über das Leben von Menschen zu stellen.

Gemeinsam mit der örtlichen, freischaffenden Künstlerin Carollina Fabinger und Kindern der Freiraumschule erarbeitet Fridays for Future Gelnhausen aktuell eine Ausstellung, die am 25.03. um 13:00 Uhr vor dem ehemaligen JOH-Gebäude eröffnet werden soll. Die Ortsgruppe lädt recht herzlich dazu ein, am Tag des globalen Klimastreiks vorbeizuschauen und sich überraschen zu lassen.

Ich will Putins Krieg nicht mitfinanzieren

"Erdöl stammt in Deutschland zu einem Drittel aus Russland, Steinkohle und Erdgas etwa zur Hälfte. Derzeit wird viel darüber diskutiert und es werden Strategien entwickelt, wie Deutschland unabhängiger von Russlands fossilen Energieträgern werden kann. Dabei wird meist davon ausgegangen, dass wir die gleiche Menge woanders einkaufen müssen.

Für mich gibt es da aber noch einen anderen Weg: einfach weniger verbrauchen. Und zwar am besten alle gemeinsam, jeder nach seinen Möglichkeiten. Jeder kann seinen ganz persönlichen Beitrag leisten: nur dann Räume heizen, wenn sie genutzt werden, die Raumtemperatur reduzieren, auch mal mit einer Decke oder einem dickeren Pulli abends auf dem Sofa sitzen, elektrische Geräte ausschalten, wenn sie nicht gebraucht werden. Statt sich über die hohen Spritpreise zu ärgern, kann ich auf der Autobahn freiwillig maximal Tempo 130 fahren oder kurze Wege z.B. zum Einkaufen nicht mit dem Auto erledigen, sondern mit dem Fahrrad. In Korb und Rucksack passt viel mehr, als viele denken.

Es ist auch gar nicht so kompliziert, seinen eigenen Strom zu produzieren – zum Beispiel mit zwei Solarmodulen als „Balkonkraftwerk“ oder der eigenen Photovoltaik-Anlage. Schulkinder können selbst zur Schule und zu Freizeitaktivitäten radeln anstatt mit dem Elterntaxi. Und es gibt noch viel mehr Möglichkeiten.

Man kann sich immer wieder darüber aufregen, dass die Regierung nicht genügend oder das Falsche tut – damit ändert sich aber nichts. Stattdessen macht es doch viel mehr Sinn, selbst was zu ändern – jeder für sich. So lässt sich dem Ohnmachtsgefühl gegenüber Putins Krieg etwas entgegensetzen. Außerdem kann ich es nur schwer ertragen, dass mit dem Geld, das ich für Strom, Heizung und Benzin ausgebe, in Europa Krieg geführt wird, dass viel zu viele völlig unnötig sterben oder ihre Heimat verlieren. Verglichen mit dem, was die Soldaten, die in ihrer Stadt Eingeschlossenen und was Flüchtlinge erleben müssen, sind die kleinen Unannehmlichkeiten, die das Strom-, Gas- und Spritsparen mit sich bringen, für mich gut hinnehmbar.
Wenn jeder etwas tut, können wir etwas bewegen!"

Gudula Seegmüller
Gelnhausen

Interview

 

 

Ein sinnvoller Anfang – aber es besteht weiterer Handlungsbedarf

Ein Kritikpunkt der AG Fahrradverkehr: In der Planung des Main-Kinzig- Kreises nicht enthalten seien dringend notwendige Radverkehrsregelungen um den Bahnhof Gelnhausen herum. Foto GNZ
Ein Kritikpunkt der AG Fahrradverkehr: In der Planung des Main-Kinzig-
Kreises nicht enthalten seien dringend notwendige Radverkehrsregelungen
um den Bahnhof Gelnhausen herum. Foto GNZ

4. März 2022 GNZ

People for Future und ADFC Gelnhausen nehmen Stellung zum Radverkehrskonzept des MKK

Die zweite Online-Beteiligung zum baulastübergreifenden Radverkehrskonzept des Main-Kinzig-Kreises ist abgeschlossen. Für
Gelnhausen sind 21 Maßnahmen eingeplant, wie die Arbeitsgruppe Fahrradverkehr von People for Future Gelnhausen und dem
ADFC Gelnhausen in einer Mitteilung feststellt. Zehn dieser Vorhaben seien aus dem ursprünglich 70 Positionen umfassenden
Maßnahmenkatalog der Arbeitsgruppe übernommen worden. 47 Punkte davon seien auch nach den Gesprächen mit der Stadt
Gelnhausen noch offen.
Die im Konzept des MKK enthaltenen Maßnahmen sind nach Auffassung People for Future und des ADFC sinnvoll. Die einzige
Ausnahme betrifft den neu geplanten Radweg Lieblos-Hailer/Meerholz entlang der Kreisstraße 904. Ein Teil dieser
Radwegplanung betreffe den Fernradweg R3 (Trasse auf der Fahrbahn der K 904), wo dringend ein richtiger Radweg notwendig
sei. Aus Gründen des Natur- und Artenschutzes sollte entlang der Allee in der Kinzigaue auf einen neuen Radweg verzichtet
werden, meint die AG Fahrradverkehr.
Einige der vorgeschlagenen neuen Radwege seien sehr bedeutsam und wichtig für Gelnhausen, aber zum Teil nur mittel- oder
sehr langfristig realisierbar. Kurzfristig umsetzbare, vorübergehende Alternativen seien daher unverzichtbar. „Am wichtigsten
sehen wir eine Lösung für den Radverkehr im Kreuzungsbereich Freigerichter Straße/Frankfurter Straße/Lohmühlenweg an. Dort
verkehren täglich zahlreiche Schüler, Radtouristen auf dem R3 und viele Alltagsradfahrende. Immer wieder kommt es an dieser
Stelle zu gefährlichen Situationen, wenn sich radfahrende Kinder mit Fußgängern auf dem Gehweg begegnen“, berichtet Harald
Geib, Sprecher des Bündnisses zum Klimaschutz von People for Future und dem ADFC Gelnhausen. Erst im Februar sei eine
Schülerin vom Bürgersteig auf die Fahrbahn vor ein Auto gestürzt, verletzt habe sie sich dabei glücklicherweise nur leicht.
Die neue Radwegplanung entlang der Kinzigtalbahn von „Bad Gelnhausen“ zur Burgmühle über eine neue Kinzigbrücke sei sehr
willkommen, könne aber sicher erst mit Abschluss der DB-Neubaumaßnahmen Gelnhausen-Fulda, deren Beginn für Januar 2024
angestrebt wird, realisiert werden. Zum Schutz der Radfahrenden bis zu diesem Zeitpunkt weit in der Zukunft seien als
Alternative ein Radweg entlang der Barbarossastraße auf der Südseite und ein Rad-Schutzstreifen auf der nördlichen Fahrbahn
erforderlich.
In der Planung des MKK nicht enthalten seien dringend notwendige Radverkehrsregelungen um den Bahnhof Gelnhausen
herum. So sind die Freigabe der Einbahnstraßen über den Bahnhofsvorplatz, der Hailerer Straße und der Graslitzer Straße sowie
die Schutzstreifen in der Clamecystraße zur geplanten Fahrradstraße Am Seegrasen und in der Altenhaßlauer Straße zur
Bahnunterführung in den Augen der AG Fahrradverkehr unverzichtbar. Vollkommen ignoriert sei der Radverkehr in der
Gelnhäuser Altstadt. „Unsere Mindestforderungen sind die Freigabe der Einbahnstraße in der Röther Gasse zwischen
Herzbachweg und Schützengraben und ein Radaufstellstreifen Am Ziegelturm/Berliner Straße, die für Radfahrende unerlässlich
sind“, betont Harald Geib.
Zudem werde in dem Radverkehrskonzept die gesamte Stellplatzproblematik ausgeklammert. Dazu lägen zahlreiche Vorschläge
der AG Fahrradverkehr vor. „Wir würden uns freuen, wenn das Radverkehrskonzept des MKK umgesetzt, aber auch noch um die
genannten wichtigen Maßnahmen ergänzt werden würde“, fasst Geib zusammen.

 

NL

+++ Der neue P4F-Newsletter (Ausgabe Februar 2022) ist erschienen und kann hier heruntergeladen werden.

[02.02.2022]

Euch erwarten wieder spannende, wissenswerte und motivierende Inhalte. Freut Euch auf diese bunte Mischung:

+++ Kann Sabotage friedlich sein? +++ Das Jahr 2021 der Omas for Future +++ Bürger*innenbegehren +++ Wattbewerb – Beitrag zur Energiewende +++ Hamburger Baumhaus-Patenschaft für Lützerath +++ Buchtipp: "Machste dreckig – machste sauber: Die Klimalösung" +++ Arbeitsgruppen (AGs) – Teil 2: Social Media, Wahlchecks, Summit, Willkommensteam, Strategie, Frieden fürs Klima, StopÖkozid@P4F +++ Schlemmen for Future, Klima-Telegramm

Klimafest Gelnhausen