Frieden geht fürs Klima

Robert Huber • 9 Februar 2022

Aus dem aktuellen Newsletter #16 https://t.me/c/1499074208/1159

Friedensarbeit ist kein Spaziergang!

"Frieden, Freiheit" hört man die Tage aus vieler Munde. Ein egoistischer Frieden. Der Friedensarbeit ist hiermit nicht gedient, ähnlich wie die „Friedenstruppen“, die bei der Eindämmung von Bürgerbewegungen die Bevölkerung zum Schweigen bringen sollen.  

Frieden sollte in unserer Zeit tatsächlich als höchstes Ziel gesehen werden. Frieden sollte als Wort nicht überstrapaziert und dadurch entwertet werden. Experten sprechen von einem erneuten kalten Krieg, einem Wirtschaftskrieg und nicht erst durch Corona spüren dies viele Menschen dieser Erde. 

Dem weltpolitischen Klima wird zunehmend  eingeheizt. 

Wir, die AG Frieden fürs Klima, machen uns große Sorgen hinsichtlich des aufkeimenden Ukraine Konfliktes, dem Verhältnis Russland-NATO, Demokratie und Weltfrieden. Um so wichtiger wird, dass wir uns mit den NGOs der Friedensbewegung vernetzen, deren Informationen gemeinsam aufbereiten und multiplizieren. Wir sehen, dass gemeinsame Aktionen und Aufrufe zur Teilnahme (zum Bsp. Ostermarsch) zunehmend wichtig sind. 

Gerne möchten wir auf die aktuelle Greenpeace Studie hinweisen. Hier schreibt Greenpeace „Die Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in hohem Maße vom Import fossiler Energieträger abhängig. Fast 90% des benötigten Erdöls sowie 70% des Erdgases müssen importiert werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Regierungen in den westlichen Hauptstädten ihre Öl- und Gasinteressen auf vielfältige Weise verfolgen. Weniger bekannt ist der Öffentlichkeit jedoch, dass zur Wahrung dieser Interessen auch das Militär eingesetzt wird. Die EU-Mitgliedstaaten sind geschickt darin zu verbergen, dass sie Milliarden ausgeben, um den Import von Erdöl und Erdgas militärisch zu sichern. Und das, obwohl Öl und Gas – ebenso wie Kohle - das Klima zerstören. Komplette Studie zum download:
https://www.greenpeace.de/frieden/militaermissionen-foerdern-klimakrise

Die Naturwissenschaftler*innen NatWiss haben uns im letzten Jahr tatkräftig unterstützt. NatWiss arbeitet unter anderem mit der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler*innen (VDW) und den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) zusammen, also den Wissenschaftler*innen, welche die Auswirkungen sehr gut kennen oder diese dann behandeln müssen. 

Unser Appell: Nehmt Friedensarbeit ernst, sie ist kein Spaziergang!

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AG Frieden fürs Klima Parents for Future Germany
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