P4F Haßfurt

 

Willkommen bei den Parents for Future Haßfurt und Umgebung

 

Wir sind eine Gruppe von Eltern, Großeltern und anderen erwachsenen Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE erwachsenen Unterstützer*innen – ob sie nun selbst Kinder haben oder nicht.

 

 

 

Klimakrise

 

 

 

 

 

 

 

    Wenn wir jetzt nicht die richtigen Schritte gehen, werden wir und alle folgenden Generationen die Kosten tragen und unter den Folgen leiden. Das wollen wir gemeinsam mit Euch verhindern und die längst notwendigen Entscheidungen einfordern.

    WIR STREIKEN BIS GEHANDELT WIRD!

    Forderungen

    Forderungen von FFF - Global

    Wir fordern die Einhaltung der Ziele des Pariser
    Abkommens und des 1,5°C-Ziels.
    Explizit fordern wir für Deutschland:

    • Nettonull 2035 erreichen
    • Kohleausstieg bis 2030
    • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

    Das wollen wir für die Haßberge

    • Ausbau ÖPNV      
    • Günstigeren ÖPNV
    • Mehr Radwege      
    • Innenstadt in HAS autofrei
    • Klimaschutz bei allen Entscheidungen
    • Stärkung der Umweltberatung

    Jeder von uns kann viel bewirken, gemeinsam noch viel mehr. Selbst wenn jeder nur einige der Punkte berücksichtigt, ist viel erreicht. Wir müssen nicht auf alles verzichten, etwas tun ist besser als nichts tun.
     

    • Ich fahre mehr mit dem Rad/gehe zu Fuß

    • Ich benutze öfters den ÖPNV

    • Ich verzichte auf Flugreisen

    • Ich ernähre mich vegetarisch/vegan

    • Ich kaufe Lebensmittel regional/saisonal ein

    • Ich konsumiere weniger

    • Ich nutze Ökostrom

    • Ich spare Energie wo es möglich ist

    • Ich engagiere mich für Klimaschutz

    • Ich gehe mit bei der nächsten Demo
       

    LEVEL 1 Heute - ab heute - kurzfristig, ohne Vorbereitung

    • Ich koche mit Topfdeckel

    • Ich verzichte auf Vorwäsche

    • Ich verzichte auf Vorheizen beim Backen.

    • Ich schalte das Licht aus, wenn ich den Raum verlasse

    • Ich ziehe mir einen Pullover an, statt die Heizung höher zu drehen.

    • Ich lüfte stoßweise mit geöffneten Fenstern und stelle die Fenster nicht dauerhaft auf Kippstellung.

    • Ich suche meine Stromrechnung heraus, notiere die Zählernummer und bestelle Ökostrom.

    • Ich überlege, welche Wege ich zu Fuß oder mit Fahrrad statt Auto erledigen kann.

    • Ich kaufe Lebensmittel aus ökologischem Anbau und aus der Region.
       

    LEVEL 2 BIS ENDE DES MONATS/ ab morgen / mittelfristig

    • Ich schaffe mir ein Fahrrad an/repariere mein altes Rad.

    • Ich führe einen vegetarischen Tag ein.

    • Ich prüfe meinen Kleiderschrank, welche Sachen noch tragbar sind, statt etwas Neues zu anzuschaffen.

    • Ich melde mich kostenlos bei einem CarSharing-Anbieter an.

    • Ich überlege, wie ich (und meine Familie) einen netten Urlaub ohne Flugreisen verbringen kann.

    • Wenn ich nicht auf ein Auto verzichten kann (abseits auf dem Land o.ä.), erkundige ich mich nach Emissionswerten und alternativen Antrieben  (Wasserstoff, Hybrid, Elektro - HINWEIS: Autogas ist nur eine geringfügige ökologische Verbesserung und letztlich ein fossiles Abfallprodukt, hilft also der Ölindustrie)

    • Ich wechsle zu einem nachhaltigen Geldinstitut (z.B. Umweltbank AG oder GLS)

    • Ich überprüfe, welche Haushaltsgeräte über 12 Jahre alt sind und ersetze sie durch moderne und sparsame Geräte (A+++). Die Anschaffungskosten liegen meist unter den Stromkosten für den weiteren Betrieb der alten Geräte.

    • Ich kaufe Obst und Gemüse passend zur Jahreszeit.

    • Ich erkundige mich nach den Kriterien der verschiedenen Öko-Gütesiegel (z.B. EU-Blume, Blauer Engel usw.).

    • Ich frage Kolleg/inn/en, ob wir eine Fahrgemeinschaft machen können.

    • Ich repariere und flicke Dinge, anstatt neue zu kaufen

    Wir brauchen eine CO2 Bepreisung

    Egal ob Steuer oder Emissionshandel, so kann jeder erkennen, welches Produkt welche CO2 Belastung verursacht und kann danach handeln.
     

    CO2 Bepreisung muss sozial gerecht sein

    z.B. durch Rückerstattung über einen festen Betrag Wer mehr CO2 erzeugt, zahlt drauf.
    Wer weniger CO2 erzeugt, macht Gewinn.
    Oo
    der auch durch senken von Steuern z.B. Ökostrom, auf Bahntickets usw. Einrichten eines Härtefallfonds 
     

    CO2 Bepreisung schadet nicht der Wirtschaft.

    Die Schäden durch Nichthandeln wären viel schlimmer für die Wirtschaft 
     

    CO2 Bepreisung allein reicht aber nicht aus.

    Wir brauchen emissionsarme Alternativen, besseren ÖPNV, die Verkehrswende,
    die Energiewende, Innovative Technologien …
     

    Ohne politische Maßnahmen geht es nicht.

    Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen durch Anreize, Vorgaben und Gesetze

    Die Kommunen (Landkreis, Städte, Gemeinden)...

    • legen bei allen Entscheidungen auch das Kriterium der Nachhaltigkeit zugrunde

    • erstellen regelmässig Ökobilanzen (Energie-/Ressourcenverbrauch) und veröffentlichen diese

    • fördern vor Ort die Bürgerbeteiligung ("Klima-AGs")

    • prüfen, wie sich Photovoltaik auf kommunalen Dächern realisieren lässt (Bürgerbeteiligung usw.)

    • reduzieren/stoppen den Flächenverbrauch, renaturieren mögl. sogar

    • prüfen die Energiebilanzen ihrer Gebäude bzw. sind in Kontakt mit dem Energieberater des Ubiz

    • fördern konsequenter den ÖPNV (z.B. Mitfahrbörse über eine App, intelligente Busverbindungen mit Zuganbindung, Sammeltaxi usw.)

    • fördern/initiieren Carsharingprojekte

    • Überprüfung/Umbau der landkreiseigenen (Nutz-)Fahrzeugflotte

    • fördern verstärkt die Umweltbildung sowohl der Bürger als auch der kommunalen Entscheidungsträger

    • legen den Fokus im Abfallbereich auf konsequente Vermeidung statt überwiegend auf die Entsorgung (z.B. Sperrmüllbörse, Förderung von Unverpacktläden, Förderung von Direktvermarktern usw.)

    • machen Bauherren konkrete Vorgaben bzw. schaffen finanz. Anreize (Photovoltaik, Zisterne, Solarthermie, Ausrichtung des Gebäudes, ökologische Baustoffe...)

    • holen sich Anregungen und Tipps von Vorreiter-Kommunen in Sachen Klimaschutz

    Ständig steht in den Zeitungen, was uns das Klimapaket kostet und wieviel wir für die Maßnahmen zusätzlich zahlen müssen. Selten liest man in den Zeitungen für die breite Masse, dass ein Versagen beim Klimaschutz, viel höhere Kosten für alle zur Folge hat.
    z.B. höher Kosten für Versicherungen, Nahrungsmittel, Wasser, und viele andere Produkte.
    Diese Kosten sind dann auch nicht sozial verträglich sondern genau das Gegenteil.
    Die Maßnahmen zum Klimaschutz können sozial verträglich gestaltet werden und gleichzeitig wirksam und effektiv sein.

    Auswirkungen des Klimawandels und Auslöser für höhere Kosten:

    • Steigende Meeresspiegel

    • Artensterben

    • Zunehmende Wetterextreme

    • Schäden an Ökosystemen

    • Massive Ernteeinbußen

    • Waldsterben

    • Klimaflüchtlinge

    • Klima kippt, Veränderungen werden unkontrollierbar

    • Konflikte nehmen zu (z.B. Krieg um Wasser)

    Die Schüler*innen von FFF haben ja keine Ahnung.
    Falsch:
    Viele haben ausgeprägte und tiefe Kenntnisse der Thematik. Die FFF Bewegung hat breite
    Unterstützung von sehr vielen seriösen Wissenschaftlern

    Die Schüler*innen von FFF streiken ja nur weil sie die Schule schwänzen wollen.
    Falsch:
    An vielen Orten wird nicht nur zur Schulzeit gestreikt, sondern auch außerhalb der Unterrichtszeiten
    und trotzdem gibt es eine große Beteiligung.

    In den Ferien haben sie auch nicht gestreikt.
    Falsch:
    Auch in den Ferien wurde regelmäßig gestreikt z.B. in Würzburg

    FFF wird von Parteien und Organisationen gesteuert und instrumentalisiert.
    Falsch:
    FFF hat in den eigenen Richtlinien die Distanzierung zu Parteien und parteiähnlichen Organisationen fest verankert. Es wird streng darauf geachtet, dass diese Richtlinien eingehalten werden.

    Es nutzt nichts, wenn wir in Deutschland anfangen was zu ändern.
    Falsch:
    Wir sind Teil des Ganzen! Außerdem: wenn wir uns keinen Umweltschutz leisten können, wer dann?
    Wir können Vorreiter sein und sogar innovative Techniken entwickeln.

    Die Klimakrise ist nicht vom Menschen gemacht bzw. ist eine Lüge.
    Falsch:
    Unzählige Studien von hochkarätigen und absolut seriösen und unangefochtenen Experten und Wissenschaftlern haben seit Jahrzehnten immer wieder genau das Gegenteil bewiesen. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler, zweifelt noch daran, dass der Klimawandel vom Menschen ausgelöst wurde und weiter vorangetrieben wird.

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