P4F Haßfurt

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Klimakrise

Globaler Klimastreik und keine Klimademo in Haßfurt?

Haßfurt: Es ist Freitag der 19. März und weltweit demonstrieren wieder Millionen Menschen, Jung und Alt, Online und auf den Straßen, für ambitionierten Klimaschutz und eine mutige und entschlossene Politik. Auch die „for future“ Bewegung aus Haßfurt und Umgebung, ist dabei, allerdings nur im Herzen und in den Gedanken. Eine Demo mit vielen Menschen auf den Straßen in Haßfurt, haben die Aktiven der Klimaschutzbewegung in Haßfurt schweren Herzens, aber entschieden und konsequent abgelehnt.
„Die Pandemie ist eine große Bürde für unsere Gesellschaft und fügt dem Klimaschutz großen Schaden zu. Die Aufmerksamkeit bei uns allen, ist aus verständlichen Gründen derzeit auf Themen fokussiert die greifbarer, akuter und für viele, existenzbedrohend sind. Wir können und wollen es nicht verantworten, viele Menschen in der unsicheren Lage auf die Straßen zu rufen. Trotzdem wird die Bedrohung und Gefahr durch den Klimawandel nicht verschwinden und ist akuter als je zuvor.
Corona wird zwar noch lange viele andere Probleme unserer Gesellschaft überlagern, aber kleiner werden diese dadurch nicht, im Gegenteil. Wir gehen zwar nicht auf die Straße, aber hörbar sind wir trotzdem. Aus diesem Grund haben wir unter unseren Mitstreiterinnen und Mitstreitern, Zitate gesammelt und hier eine kleine Auswahl wiedergegeben.“, sagt Christoph Appel von den Parents for Future.

„Ich finde es im Moment sehr hart mich zu motivieren, etwas gegen das Klimaproblem zu unternehmen, obwohl mir das Wohl unserer Erde eigentlich sehr am Herzen liegt. Vielleicht liegt das daran, dass diese Bewegung immer so ein bisschen auch von den FfF-Gruppen als Ganzes abhängt, in denen man sich einfach immer persönlich und live in Farbe mit dem anderen Aktivisten*innen coole Ideen oder Aktionen überlegen konnte, vielleicht aber auch weil man im Moment nicht so viel davon mitbekommt, da das Klimaproblem einfach nicht genug Aufmerksamkeit, auch von Seiten der Medien, bekommt. Außerdem fände ich es falsch, in der momentanen Situation Demos zu veranstalten, weil ich es einerseits ein bisschen verantwortungslos finde und weil man andererseits dann eventuell gleich in die falsche Ecke gestellt wird.
Ich würde gerne nur als anonymer Aktivist erwähnt werden, wenn Namen unter die Zitate geschrieben werden.“ FFF Aktivist aus Haßfurt

„Hallo Politik, seid 20 Jahren handle ich nun aus Überzeugung nach ökologischen Grundsätzen. Ich erledige viel mit dem Fahrrad, fliege nicht mehr, MC Donalds ist weggefallen, ich wurde Gärtner, Klimaaktivist, Vegetarier. Ich kaufe meine Kleidung second Hand, meine Schuhe und Lebensmittel ind Demeterqualität beim ansässigen Bauern. Jedes Jahr wurde ich etwas umweltbewusster. Mein Leben hat sich seidher auch jedes Jahr verbessert, ich bin gesünder und zufriedener. Ich habe wesentlich mehr Geld in der Tasche, weil ich die umweltzerstörenden, menschenverachtenden, giftigen und nutzlosen Konsumgüter weggelassen habe. Es wirkt ungemein befreiend sich auf's wesentliche zusammenschrumpfen zu können. Warum ich heute dennoch diese Zeilen schreibe? Trotz dieser 20Jahre geht die Ausbeutung der Erde weiter und ich habe für die Gesamtsituation eher wenig erreicht. Aller Verzicht, jede Demonstration und alle Gespräche waren nur kleine Schritte einer einzelnen Person, die im Gesamtgefüge untergeht. Ich appelliere an die Politik, unseren Stadtrat. Denn der Druck muss auch aus dieser Richtung kommen. Wir wollen saubere Landschaften und saubere Politik!“ E. Nitzold

„Kleine Kinder können das Ende dieses Jahrhunderts erleben. Die Erdtemperatur kann dann 4-5 Grad höher liegen, mit unabsehbaren Folgen, wenn nicht ein Wunder geschieht. Wir Großeltern sind dann nicht mehr da, allenfalls in der vagen Erinnerung unserer Enkel: „Großmutter hat mit mir gebacken“ “Großvater hat mir einen Mistkäfer gezeigt.“ Aber auch: was wurde damals von den Erwachsenen, von dieser Generation versäumt?!
Die Stoiker unterscheiden: was kann ich beeinflussen, was liegt außerhalb? Allein fühle ich mich eher machtlos. In einer Gruppe von ähnlich Gesinnten erreichen wir mehr. Die Erde „enkeltauglich“ erhalten. Fridays For Future hat schon vieles ins Rollen gebracht. Wo nötig und wo möglich können Parents FF und Grandparents FF helfen, den Druck von unten zu verstärken. „Wir-gestalten-Heimat“ ist ein Verein, der zur Mitarbeit einlädt (Energie, Mobilität, Ernährung, Bildung, Wohnen).  Was kann ich beitragen?“ Heinrich Goschenhofer

"Nur zusammen können wir diese Krise meistern, mit neuen Ideen und gemeinsamer Unterstützung. Man muss im Kleinen beginnen und gemeinsam mit guten Argumenten Menschen zum Umdenken bewegen, denn dieser Klimawandel ist nicht nur eine Veränderung des Klimas, sondern braucht auch eine Veränderung der Gesellschaft und eigener Angewohnheiten. Beginne bei Dir!"
Kim Davey

„Als Hobbyimker bin ich wie der Landwirt, mit der Natur verbunden, von der Natur abhängig und mir dessen viel mehr bewusst. Ohne eine intakte Umwelt geht nichts. Seit Beginn meiner Imkertätigkeit hat sich das Klima so verändert, dass bei den Bienen keine richtige Winterruhe einkehrt und der Frühling 2 Wochen früher beginnt. Wir haben die wärmsten Winter und die trockensten Sommer.  Und stellen jedes Jahr neue negative Rekorde auf. Die Trockenheit und die Monokulturen mit weniger naturbelassen Flächen haben dazu geführt, dass unsere Bienen und die Wildbienen bereits im Frühsommer hungern. Wir müssen uns verändern, um den Klimawandel aufzuhalten, wenn wir und unsere Mitgeschöpfe eine Zukunft haben sollen. Es braucht deshalb ein breites Umdenken, wenn wir das 1,5 Grad Ziel der Klimaerwärmung schultern wollen. 2 Grad Klimaerwärmung sind zu viel.“ Harald Kuhn

"Der Lockdown während der Corona-Pandemie zeigte deutlich, wie sehr unsere Lebens- und Wirtschaftsweise den CO2-Ausstoß beeinflusst. Natürlich können wir nicht im Dauer-Lockdown bleiben, um das Klima zu retten. Wenn der Großteil der Bevölkerung geimpft ist, wäre
ein Weitermachen wie vor der Pandemie für das Klima jedoch fatal. Denn wie sagte Gerlinde Hessler bei ihrem diesjährigen Auftritt bei Fastnacht in Franken: "Denn wenn wir klimatechnisch ins Verderben eiern, gibt's trotz der Impfung nichts zu feiern!" Thomas Ort

„Meine Beweggründe für eine klimagerechtere Zukunft wurden stark von meinen Kindern geprägt. Diskussionen über Mitschüler, die mit dem Auto extra gefahren wurden trotz Busfahrkarte, fehlendes soziales Miteinander, Umdenken beim Einkaufen, vermeiden von Plastik und vieles mehr.
Die Kinder machen es vor: Es wird auf dem Markt eingekauft, Plastikverpackung reduziert, Umwege zum Unverpacktladen in Kauf genommen, Obst und Gemüse lose beim Erzeuger gekauft und auch wenn es oft nicht einfach ist, möglichst viel den ÖPNV genutzt. Für meine Enkel und für meine Kinder versuche ich in meinen Möglichkeiten einiges umzusetzen, alles schaffe ich nicht, aber wenn jeder etwas tut, ist schon viel erreicht.“ Jutta Appel

„Trotz besseren Wissens fällt es mir immer wieder schwer, die Brisanz des Klimawandels wahrzunehmen. Zu indirekt sind dessen Auswirkungen für uns Mitteleuropäer noch immer. Aber jetzt ist der Klimawandel in meinem Garten angekommen. Ich habe ihn tagtäglich vor Augen. Eine große Blautanne hab ich da stehen. Vor vier Jahren noch ein kraftvoller und prachtvoller Baum, blickdicht. Heute, nach drei Hitzesommern, hat er rund drei Viertel seiner Nadeln verloren. Ein dürres Gerippe, durchsichtig. Der traurige Anblick bringt mir Tag für Tag nahe, worum es geht.“ Tom Kionka

„20% der deutschen CO2-Emissionen stammen aus Kohlekraftwerken. Wir sollten alles daransetzen, dass diese Art der Stromerzeugung so schnell wie möglich beendet wird. Klar, Klimaschutz wird viel Geld kosten, aber kein Klimaschutz kostet die kommenden Generationen noch viel mehr – und nicht nur Geld!“ Markus Kuhn

"Wie wird man sich einst an uns erinnern? Werden wir als die Generation in die Geschichte eingehen, die trotz besseren Wissens zu träge und zu egoistisch war, um das Klima zu retten? Oder bleiben wir in Erinnerung als die Menschen, die erkannt haben, dass unsere Heimat Erde wunderbar, verletzlich und einzigartig ist? Und die alles dafür getan haben, die Klimakatastrophe abzuwenden?" Stefan Zettelmeier

 

 

Willkommen bei den Parents for Future Haßfurt/Haßberge

Wir sind eine Gruppe Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE Unterstützer*innen – egal welches Alter und Lebenssituation.

Die aktive Arbeit von FFF/P4F/G4F ist enorm wichtig, um den Protest auch weiterhin mit Nachdruck in die Öffentlichkeit zu tragen und Druck auf die Politik zu machen. Auch das Sensibilisieren unserer Mitmenschen, Unternehmen und lokalen Entscheidern, ist ein wichtiger Aspekt dabei, der durch unsere engagierte Arbeit vorangetrieben werden kann. Ohne diese Arbeit, überlassen wir das Feld komplett den Gegenspielern, den Klimaleugnern und den Lobbyisten, die ständig versuchen, Tatsachen zu schaffen, die nur sehr schwer rückgängig gemacht werden können.

Regionale Initiativen und Anstrengungen in unterschiedlichen Bereichen, zu Nachhaltigkeit, Energieeinsparung, verbesserter Nahverkehr, ökologische und regionale Ernährung usw. sind sehr wichtig und erfolgversprechend. Der laute und sichtbare Protest durch FFF/P4F/G4F, angefangen in den kleinen Ortsgruppen bis hin zur weltweiten Bewegung, ist aber das was es braucht, um die Politiker und globalen Entscheider zum Umdenken zu bewegen. Nur so können unsere Ziele wie z.B. eine globale Energie- und Verkehrswende, schnell erreicht werden. Die Regierungen und Unternehmen haben es in der Hand, Entscheidungen zu treffen, die Vorbildcharakter haben, richtungsweisend sind und schnell große Verbesserungen bringen z.B. Kohleausstieg. Dazu braucht es aber mutige Entscheidungen die durch uns und unseren Protest irgendwann unausweichlich sind. Ohne diese großen und globalen Veränderungen, wird uns die Zeit davonlaufen und in Gang gesetzte Prozesse, werden nicht mehr umkehrbar sein.

Lasst uns also nicht nur Reden, sondern lasst es uns gemeinsam jetzt in die Hand nehmen und den Protest weitertragen. FFF/P4F/G4F Haßfurt freut sich über engagierte und mutige Menschen, die uns tatkräftig unterstützen und mitmachen.
 

Wehrt Euch, leistet Widerstand!

 

Veranstaltungen

-Aktuell keine Infos-


Erreichbarkeit

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Per Mail: hassfurt@parentsforfuture.de
Per Telefon: 0170 9267329

Jeder ist herzlich willkommen.

P4F Haßfurt ist Partner im Netzwerk "wir gestalten heimat"

    Wenn wir jetzt nicht die richtigen Schritte gehen, werden wir und alle folgenden Generationen die Kosten tragen und unter den Folgen leiden. Das wollen wir gemeinsam mit Euch verhindern und die längst notwendigen Entscheidungen einfordern.

    WIR STREIKEN BIS GEHANDELT WIRD!

    Forderungen

    Forderungen von FFF - Global

    Wir fordern die Einhaltung der Ziele des Pariser
    Abkommens und des 1,5°C-Ziels.
    Explizit fordern wir für Deutschland:

    • Nettonull 2035 erreichen
    • Kohleausstieg bis 2030
    • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

    Das wollen wir für die Haßberge

    • Ausbau ÖPNV      
    • Günstigeren ÖPNV
    • Mehr Radwege      
    • Innenstadt in HAS autofrei
    • Klimaschutz bei allen Entscheidungen
    • Stärkung der Umweltberatung

    Jeder von uns kann viel bewirken, gemeinsam noch viel mehr. Selbst wenn jeder nur einige der Punkte berücksichtigt, ist viel erreicht. Wir müssen nicht auf alles verzichten, etwas tun ist besser als nichts tun.
     

    • Ich fahre mehr mit dem Rad/gehe zu Fuß

    • Ich benutze öfters den ÖPNV

    • Ich verzichte auf Flugreisen

    • Ich ernähre mich vegetarisch/vegan

    • Ich kaufe Lebensmittel regional/saisonal ein

    • Ich konsumiere weniger

    • Ich nutze Ökostrom

    • Ich spare Energie wo es möglich ist

    • Ich engagiere mich für Klimaschutz

    • Ich gehe mit bei der nächsten Demo
       

    LEVEL 1 Heute - ab heute - kurzfristig, ohne Vorbereitung

    • Ich koche mit Topfdeckel

    • Ich verzichte auf Vorwäsche

    • Ich verzichte auf Vorheizen beim Backen.

    • Ich schalte das Licht aus, wenn ich den Raum verlasse

    • Ich ziehe mir einen Pullover an, statt die Heizung höher zu drehen.

    • Ich lüfte stoßweise mit geöffneten Fenstern und stelle die Fenster nicht dauerhaft auf Kippstellung.

    • Ich suche meine Stromrechnung heraus, notiere die Zählernummer und bestelle Ökostrom.

    • Ich überlege, welche Wege ich zu Fuß oder mit Fahrrad statt Auto erledigen kann.

    • Ich kaufe Lebensmittel aus ökologischem Anbau und aus der Region.
       

    LEVEL 2 BIS ENDE DES MONATS/ ab morgen / mittelfristig

    • Ich schaffe mir ein Fahrrad an/repariere mein altes Rad.

    • Ich führe einen vegetarischen Tag ein.

    • Ich prüfe meinen Kleiderschrank, welche Sachen noch tragbar sind, statt etwas Neues zu anzuschaffen.

    • Ich melde mich kostenlos bei einem CarSharing-Anbieter an.

    • Ich überlege, wie ich (und meine Familie) einen netten Urlaub ohne Flugreisen verbringen kann.

    • Wenn ich nicht auf ein Auto verzichten kann (abseits auf dem Land o.ä.), erkundige ich mich nach Emissionswerten und alternativen Antrieben  (Wasserstoff, Hybrid, Elektro - HINWEIS: Autogas ist nur eine geringfügige ökologische Verbesserung und letztlich ein fossiles Abfallprodukt, hilft also der Ölindustrie)

    • Ich wechsle zu einem nachhaltigen Geldinstitut (z.B. Umweltbank AG oder GLS)

    • Ich überprüfe, welche Haushaltsgeräte über 12 Jahre alt sind und ersetze sie durch moderne und sparsame Geräte (A+++). Die Anschaffungskosten liegen meist unter den Stromkosten für den weiteren Betrieb der alten Geräte.

    • Ich kaufe Obst und Gemüse passend zur Jahreszeit.

    • Ich erkundige mich nach den Kriterien der verschiedenen Öko-Gütesiegel (z.B. EU-Blume, Blauer Engel usw.).

    • Ich frage Kolleg/inn/en, ob wir eine Fahrgemeinschaft machen können.

    • Ich repariere und flicke Dinge, anstatt neue zu kaufen

    Wir brauchen eine CO2 Bepreisung

    Egal ob Steuer oder Emissionshandel, so kann jeder erkennen, welches Produkt welche CO2 Belastung verursacht und kann danach handeln.
     

    CO2 Bepreisung muss sozial gerecht sein

    z.B. durch Rückerstattung über einen festen Betrag Wer mehr CO2 erzeugt, zahlt drauf.
    Wer weniger CO2 erzeugt, macht Gewinn.
    Oo
    der auch durch senken von Steuern z.B. Ökostrom, auf Bahntickets usw. Einrichten eines Härtefallfonds 
     

    CO2 Bepreisung schadet nicht der Wirtschaft.

    Die Schäden durch Nichthandeln wären viel schlimmer für die Wirtschaft 
     

    CO2 Bepreisung allein reicht aber nicht aus.

    Wir brauchen emissionsarme Alternativen, besseren ÖPNV, die Verkehrswende,
    die Energiewende, Innovative Technologien …
     

    Ohne politische Maßnahmen geht es nicht.

    Die Politik muss die Rahmenbedingungen schaffen durch Anreize, Vorgaben und Gesetze

    Die Kommunen (Landkreis, Städte, Gemeinden)...

    • legen bei allen Entscheidungen auch das Kriterium der Nachhaltigkeit zugrunde

    • erstellen regelmässig Ökobilanzen (Energie-/Ressourcenverbrauch) und veröffentlichen diese

    • fördern vor Ort die Bürgerbeteiligung ("Klima-AGs")

    • prüfen, wie sich Photovoltaik auf kommunalen Dächern realisieren lässt (Bürgerbeteiligung usw.)

    • reduzieren/stoppen den Flächenverbrauch, renaturieren mögl. sogar

    • prüfen die Energiebilanzen ihrer Gebäude bzw. sind in Kontakt mit dem Energieberater des Ubiz

    • fördern konsequenter den ÖPNV (z.B. Mitfahrbörse über eine App, intelligente Busverbindungen mit Zuganbindung, Sammeltaxi usw.)

    • fördern/initiieren Carsharingprojekte

    • Überprüfung/Umbau der landkreiseigenen (Nutz-)Fahrzeugflotte

    • fördern verstärkt die Umweltbildung sowohl der Bürger als auch der kommunalen Entscheidungsträger

    • legen den Fokus im Abfallbereich auf konsequente Vermeidung statt überwiegend auf die Entsorgung (z.B. Sperrmüllbörse, Förderung von Unverpacktläden, Förderung von Direktvermarktern usw.)

    • machen Bauherren konkrete Vorgaben bzw. schaffen finanz. Anreize (Photovoltaik, Zisterne, Solarthermie, Ausrichtung des Gebäudes, ökologische Baustoffe...)

    • holen sich Anregungen und Tipps von Vorreiter-Kommunen in Sachen Klimaschutz

    Ständig steht in den Zeitungen, was uns das Klimapaket kostet und wieviel wir für die Maßnahmen zusätzlich zahlen müssen. Selten liest man in den Zeitungen für die breite Masse, dass ein Versagen beim Klimaschutz, viel höhere Kosten für alle zur Folge hat.
    z.B. höher Kosten für Versicherungen, Nahrungsmittel, Wasser, und viele andere Produkte.
    Diese Kosten sind dann auch nicht sozial verträglich sondern genau das Gegenteil.
    Die Maßnahmen zum Klimaschutz können sozial verträglich gestaltet werden und gleichzeitig wirksam und effektiv sein.

    Auswirkungen des Klimawandels und Auslöser für höhere Kosten:

    • Steigende Meeresspiegel

    • Artensterben

    • Zunehmende Wetterextreme

    • Schäden an Ökosystemen

    • Massive Ernteeinbußen

    • Waldsterben

    • Klimaflüchtlinge

    • Klima kippt, Veränderungen werden unkontrollierbar

    • Konflikte nehmen zu (z.B. Krieg um Wasser)

    Die Schüler*innen von FFF haben ja keine Ahnung.
    Falsch:
    Viele haben ausgeprägte und tiefe Kenntnisse der Thematik. Die FFF Bewegung hat breite
    Unterstützung von sehr vielen seriösen Wissenschaftlern

    Die Schüler*innen von FFF streiken ja nur weil sie die Schule schwänzen wollen.
    Falsch:
    An vielen Orten wird nicht nur zur Schulzeit gestreikt, sondern auch außerhalb der Unterrichtszeiten
    und trotzdem gibt es eine große Beteiligung.

    In den Ferien haben sie auch nicht gestreikt.
    Falsch:
    Auch in den Ferien wurde regelmäßig gestreikt z.B. in Würzburg

    FFF wird von Parteien und Organisationen gesteuert und instrumentalisiert.
    Falsch:
    FFF hat in den eigenen Richtlinien die Distanzierung zu Parteien und parteiähnlichen Organisationen fest verankert. Es wird streng darauf geachtet, dass diese Richtlinien eingehalten werden.

    Es nutzt nichts, wenn wir in Deutschland anfangen was zu ändern.
    Falsch:
    Wir sind Teil des Ganzen! Außerdem: wenn wir uns keinen Umweltschutz leisten können, wer dann?
    Wir können Vorreiter sein und sogar innovative Techniken entwickeln.

    Die Klimakrise ist nicht vom Menschen gemacht bzw. ist eine Lüge.
    Falsch:
    Unzählige Studien von hochkarätigen und absolut seriösen und unangefochtenen Experten und Wissenschaftlern haben seit Jahrzehnten immer wieder genau das Gegenteil bewiesen. Kein ernstzunehmender Wissenschaftler, zweifelt noch daran, dass der Klimawandel vom Menschen ausgelöst wurde und weiter vorangetrieben wird.