Fridays For Future

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Unser großes Vorbild – die Schüler*innen von Fridays for Future.

Ihr seid wunderbar!

 

Mission Weltrettung - Ein Jahr Fridays for Future

Aus dem Buch "Fridays for Future"

Die Geschichte von Fridays for Future beginnt am 20. August 2018: Vor dem schwedischen Parlament in Stockholm sitzt ein kleines, 15-jähriges Mädchen, die braunen Haare zu Zöpfen geflochten. Neben ihm steht ein Schild mit der Aufschrift »Skolstrejk för klimatet«, zu Deutsch »Schulstreik für das Klima«. In den darauffolgenden Monaten werden junge Menschen aus aller Welt Greta Thunbergs Vorbild folgen und freitags die Schule bestreiken, um für die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens zu demonstrieren. Seit Dezember 2018 gehen auch in Deutschland jeden Freitag Schüler*innen und Studierende auf die Straße und haben inzwischen auch explizite Forderungen an die Bundesregierung gestellt.

20. August 2018

Gretas erster Klimastreik
Ab dem 20. August 2018 verweigert die 15-jährige Klimaschutzaktivistin Greta Thunberg  für drei Wochen den Unterrichtsbesuch, weil sie ihre Zukunft so bedroht sieht, dass es für sie keinen Sinn mehr ergibt, zur Schule zu gehen. Sie setzt sich mit einem inzwischen bekannten Schild mit der Aufschrift »Skolstrejk för klimatet« (deutsch »Schulstreik für das Klima«) vor das schwedische Reichstagsgebäude in Stockholm.

8. September 2018

Klimamarsch in Stockholm. Eine Bewegung nimmt ihren Lauf
Am 8. September hält Greta eine Rede auf dem Klimamarsch in Stockholm. Sie ruft alle Menschen zum Handeln auf und fordert auf, die Krise als Krise zu behandeln. »Dies ist ein Hilferuf.«

6. Oktober 2018

Rede von Greta in Brüssel

20. Oktober 2018

Rede von Greta in Helsinki
In ihrer Rede am 20. Oktober in Helsinki sagt Greta, dass es momentan keine Regeln oder Politiker gibt, die den derzeitigen Verbrauch von Öl beschränken, und dass diese Regeln jetzt geschaffen werden müssen. Weiter weist sie darauf hin, dass die streikenden Schüler*innen einen großen Einfluss haben können, auch wenn sie aus kleineren Ländern kommen, da sie zusammen schon jetzt viel bewegt haben.

31. Oktober 2018

Rede von Greta in London
Ihre Fähigkeit, Menschenmengen zu begeistern (darunter nicht nur Jugendliche und junge Erwachsene), zeigt sie bei einem Auftritt bei Extinction Rebellion in London.

7. Dezember 2018

Erste Fridays for Future-Streiks in Deutschland
Das erste Mal streiken auch in Deutschland Schüler*innen und Studierende für die Umsetzung des Pariser Abkommens.
Damit legen sie den Grundstein für die Entstehung vieler Ortsgruppen in Deutschland.

14. Dezember 2018

Erste bundesweit koordinierte Streiks in 14 Städten
Eine Woche später finden die ersten bundesweit koordinierten Schulstreiks in Deutschland statt. Während am 7. Dezember die Streiks noch unabhängig voneinander waren, hatte innerhalb einer Woche eine bundesweite Vernetzung stattgefunden.
FaceBook Eintrag von Fridays for Future

16. Dezember 2018

Bewegende Rede von Greta zur 24. UN-Klimakonferenz in Kattowitz
»Euch gehen die Entschuldigungen aus«, Greta hat genug von der Untätigkeit der Politiker in Sachen Klimaschutz.
Sie kritisiert die Weltgemeinschaft scharf. youtube.com/watch?v=rjCkboR-L6w

25. Januar 2019

Rede von Greta beim Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos

25. Januar 2019

Erster deutschlandweiter Zentralstreik in Berlin
Mit dem ersten deutschlandweiten Fridays for Future-Streik in Berlin wird bereits allen die Dringlichkeit der Bewegung vor Augen geführt. Der erste bundesweit koordinierte Streik liegt erst einen Monat zurück, und trotz des kurzen Zeitraums wird ein Streik mit mehr als 10.000 Menschen auf die Beine gestellt. fridaysforfuture.de/25januar/

1. März 2019

Greta besucht Streik in Hamburg
Am 1. März besucht Greta Thunberg die Demonstration in Hamburg. Im Vorhinein gibt es große Aufregung, dass die Person, die die vielen Proteste initiiert hat, auf der Hamburger Demonstration sprechen wird. Es sind unfassbar viele Menschen da, und so haben wir mit 10.000 Teilnehmer*innen die zu diesem Zeitpunkt größte Fridays for Future-Demonstration in Hamburg. In ihrer Rede ruft sie dazu auf, aufgrund der Untätigkeit der Politik weiter die Schule zu bestreiken, bis sich etwas ändert. Greta weist darauf hin, dass unsere Zukunft von den älteren Generationen in diesem Moment gestohlen wird und wir das nicht weiter zulassen.

15. März 2019

Erster globaler Klimastreik
Weltweit nehmen über zwei Millionen Menschen an den Demonstrationen teil. Immer wieder betont Greta, dass die Klimakatastrophe jede*n Einzelne*n betrifft. fridaysforfuture.de/internationaler-streik-am-15-3/

8. April 2019

Fridays for Future stellt Forderungen an deutsche Bundesregierung
2015 einigten sich die Politiker*innen in Paris während des Weltklimagipfels darauf, die globale Erwärmung auf deutlich weniger als
2 Grad Celsius zu begrenzen. Doch die seitdem ergriffenen Maßnahmen reichen vorn und hinten nicht aus, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten. Welchen Beitrag Deutschland zur Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels zu leisten hat, geht aus den Forderungen von Fridays for Future hervor: Bis 2035 muss Deutschland Nettonull erreichen. Das bedeutet, dass Deutschland ab 2035 nur noch die Menge an Treibhausgasen emittieren darf, die durch natürliche Prozesse wieder aufgenommen werden kann.

16. April 2019

Rede von Greta vor dem Europäischen Parlament
youtube.com/watch?v=14w8WC1I3S4

14. Mai 2019

Rede von Clara Mayer bei der Hauptversammlung von Volkswagen sorgte bundesweit für Aufsehen
orange.handelsblatt.com/artikel/60616

18. Mai 2019

»Die Zerstörung der CDU«
Der Youtuber Rezo veröffentlicht ein Video, in dem er die Klimapolitik der Volksparteien scharf kritisiert. Zusätzlich veröffentlicht er ein Video, in dem Youtuber die Politik gemeinsam zum Handeln auffordern. youtube.com/watch?v=4Y1lZQsyuSQ&t=877s

24. Mai 2019

Zweiter globaler Klimastreik anlässlich der Europawahlen
Am zweiten internationalen Streiktermin, dem 24. Mai, sind in Deutschland über 320.000 Schüler*innen, Studierende oder anderweitig Beschäftigte auf der Straße. Ziel des Streiks: die Europawahl zur Klimawahl zu machen. Dies scheint Erfolg zu haben. Die Parteien, die mehr Klimaschutz im Programm haben, haben großen Stimmenzuwachs im Vergleich zur letzten Europawahl bekommen. Weltweit sind um die 1,6 Millionen Menschen in mehr als 120 Ländern auf der Straße. fridaysforfuture.de/24mai-ruckblick/

7. Juni 2019

Amnesty International verkündet, dass Greta Thunberg und Fridays for Future mit dem Ambassador of Conscience Award für 2019, der höchsten Auszeichnung der Menschenrechtsorganisation, geehrt werden.

12. Juni 2019

Rede von Arnaud Boehmann bei der Hauptversammlung von Hapag-Lloyd
Mit 235 Schiffen ist die Hapag-Lloyd AG die fünftgrößte Reederei der Welt. Der enorme ökologische Fußabdruck der globalen Transportketten geht maßgeblich auf die Emissionen dieser Containerriesen zurück. Auf Einladung der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre ruft Arnaud Boehmann von FFF Hamburg die Unternehmensvorstände dazu auf, mutiger in nachhaltige Schiffsantriebe zu investieren, und warnt zugleich, dass auch reduzierte Transportemissionen wertlos sind, wenn sie durch höhere Frachtquoten nicht zu einer Reduktion der Gesamtemissionen führen. Link zur Rede.

18. Juni 2019

Rede von Arnaud Boehmann bei der Hauptversammlung von HHLA
Die ehemals stadteigene Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) ist das größte Logistikunternehmen im Hamburger Hafen und damit zentrale Schnittstelle für den Umschlag von Millionen Containern jährlich. Als Betreiber der großen Kaianlagen hat die HHLA die Möglichkeit, die Emissionen für Umschlag und Weitertransport auf Schiene oder Straße zu minimieren. Gemeinsam mit der Salzgitter AG betreibt die HHLA den größten Schüttgutterminal für Kohle in Deutschland. Arnaud appelliert an die Unternehmensvorstände, emissionsneutrale Transporte zu ermöglichen und sich von überkommenen Energieträgern zu verabschieden. Link zur Rede.

21. Juni 2019

#AC2106
Es ist Freitag, der 21.06. Schon seit mehreren Monaten arbeiten die Aktivist*innen von Fridays for Future hart daran, diesen Streik zu organisieren. Denn es handelt sich nicht um einen gewöhnlichen Freitag. Es wird kein gewöhnlicher Streik, denn aus der ganzen Republik und aus weiteren 16 Ländern werden Aktivist*innen nach Aachen fahren, um dort unter dem Motto »Climate Justice without Borders« gemeinsam für einen konsequenten Klimaschutz zu streiken.
Die Veranstalter*innen rechnen mit 20.000 Teilnehmer*innen. Am Ende des Tages ist klar, dass doppelt so viele auf der Straße stehen. Mit 40.000 Teilnehmer*innen aus 17 Staaten ist dies die bislang größte Fridays for Future-Demo Deutschlands und auch wohl die bedeutendste. Der Hashtag »AC2106« erreicht in den Twitter-Trends Platz eins, und sämtliche Medien berichten über dieses historische Ereignis, das die Dringlichkeit der Lage unterstreicht.
ac2106.fridaysforfuture.de

1. Juli–4. August

FFF-Sommerkongress in Dortmund
Monatelang bereitet die Kongress-WG den Sommerkongress in Dortmund vor. Das erste bundesweite große Treffen bietet neben Workshops, Diskussionen und Vorträgen die Möglichkeit, sich auszutauschen, zu vernetzen und endlich mal persönlich zu treffen.
fridaysforfuture.de/woche-31-2019/

20. September 2019

Dritter globaler Klimastreik (Earth Strike)
Am 20. September fand der dritte globale Klimastreik statt – weltweit sind Millionen Menschen auf die Straße gegangen und sind für die Einhaltung des Parisabkommens und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut geworden. Der Aufruf richtete sich an ALLE Generationen.

Mehr Informationen zum Buch "Fridays for Future" gibt es hier: Link zum Buch

Fridays for Future - Das Buch

(Dieses Buch wurde in Zusammenarbeit mit Parents for Future und Fridays for Future erstellt und klimafreundlich nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip gedruckt. Die Erlöse des Buches gehen an Fridays for Future.)