Dülmen

 

Willkommen bei den Parents For Future in Dülmen

Wir sind eine Gruppe von Eltern und anderen erwachsenen Menschen, die in Solidarität zur Fridays For Future Bewegung stehen. Unser Ziel ist es, die jungen Menschen in ihren Forderungen nach einer konsequenten Klima- und Umweltschutzpolitik zu unterstützen. Die Gruppe ist offen für ALLE erwachsenen Unterstützer*innen – ob sie nun selbst Kinder haben oder nicht.

Sprecht uns gerne bei unseren Aktionen an.

 

Veranstaltungen

 

Am 25. September gehen wir auch in Dülmen auf die Straße! Wir treffen uns um 16.15 Uhr am Bahnhof!

Demo-Route am 25.9.2020

 

Die letzte große Demo in Dülmen war am 20.9.2019 und mit deutlich über 1.500 Teilnehmern ein wahnsinniger Erfolg! Dieses Mal planen wir kleiner, denn wir müssen die Corona-Auflagen einhalten. Wir freuen uns aber über jeden, der mit uns - mit Maske und Abstand - auf die Straße geht!

 

 

 

Was machen wir in der Zwischenzeit?

Wir haben uns zum Beispiel vor der Kommunalwahl mit jeweils einigen Vertretern der Dülmener Parents und Fridays sowie der Scientists Kreis Coesfeld mit allen Dülmener Bürgermeisterkandidaten getroffen, um mit ihnen über ihren Standpunkt zum Klimawandel und ihre Pläne für Dülmens Klimaneutralität zu sprechen.

Hier ist die Berichterstattung zur Gesprächsreihe:
Ankündigung der Gesprächsreihe

Gespräch mit Jochen Wilms

Gespräch mit Klaus Weyer

Gespräch mit Carsten Hövekamp

Gespräch mit Florian Kübber

Im März wurde im Umwelt- und Bauausschuss unsere Anregung zur Begrünung der Innenstadt behandelt. Darin haben wir neben mehr neuen Bäumen auf dem neugestalteten Marktplatz mobile Hochbeete und die Prüfung, ob mehr Fassadenbegrünung möglich ist, vorgeschlagen. Bis auf die neuen Bäume wurden unsere Vorschläge angenommen und wir sind gespannt, was daraus wird!
Die Beschlussvorlage und unseren Antrag kann man hier einsehen.

 

 

Gespräch mit MdB Marc Henrichmann

Ein sehr gutes Gespräch haben wir nach unserem Brief an den Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann mit ihm führen können. Da die Zeitung unsere Mitteilung etwas anders verwendet hat, als von uns beabsichtigt, hier die vollständige Pressemitteilung und der erschienene Artikel:

 

Diskussion um das Tempo beim Kohleausstieg 

Bundestagsabgeordneter Henrichmann spricht mit Klimagruppen 

Kreis Coesfeld. Bis spätestens 2038 steigt Deutschland aus der Kohle aus. Das sei zu lang, finden Fridays for Future- und Parents for Future-Gruppen aus dem Kreis Coesfeld. Sie wandten sich deshalb in einem offenen Brief an den Bundestagsabgeordneten Marc Henrichmann. Der CDU-Politiker stellte sich nun im Pfarrheim der Anna Katharina-Gemeinde in Coesfeld der Diskussion. Dort warb er für eine differenzierte Sicht, die neben Klimaschutz  

auch Wirtschaft und Gesellschaft einbezieht.

„Ehrlich miteinander reden und zuhören“, so umriss Peter Zarmann, evangelischer Pfarrer aus Dülmen und Moderator, das Ziel des Gesprächs. Die Frage, „wie werden unsere Kinder in 80 Jahren leben?“, beschäftigte die Mitglieder der Klimagruppen. Das Ziel, bis dahin die  globale Erwärmung auf maximal zwei Grad zu begrenzen, hielten sie für kaum erreichbar.  „Wir haben keine Zeit bis 2038“, unterstrichen sie. 

 „Ohne Arbeitsplätze gibt es keine Akzeptanz für Klimaschutz“, betonte Henrichmann und warnte vor „neuen gesellschaftlichen Konflikten“. Den Fokus auf die Arbeitsplätze kritisierten die for-Future-Gruppen, da unser Handeln sowohl globale als auch zukünftige Auswirkungen habe, für die wir Verantwortung trügen. Den 20.000 Arbeitsplätzen in der Braunkohle stünden außerdem weitaus mehr Arbeitsplätze im Bereich erneuerbare Energieen entgegen.

„Wir wollen früher raus aus der Kohle“, versicherte Henrichmann. 2038 sei das Enddatum,  das laufend überprüft werde. Die Sorge ums Klima teile er als Vater einer 13-jährigen  Tochter. Der Parlamentarier berichtete aber auch von anderen Zuschriften aus seinem Wahlkreis: von Menschen mit Angst um Arbeitsplatz und Zukunft. Auch nach einem   Kohleausstieg benötige Deutschland weiterhin Energie: „Unsere Nachbarländer freuen sich schon darauf, uns Strom zu liefern. Das will ich ausdrücklich nicht“, so Henrichmann. Hier hielten die Klimaschützer die vorhandenen Gaskraftwerke wie z.B. Irsching dagegen, die die entstehende Lücke vorübergehend füllen könnten. 

Positiv bewertet wurden die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung, inklusive der erheblichen Einschränkungen. „Bei Corona haben alle Angst um Leib und Leben. Dagegen scheint der Klimawandel vielen zu fern“, war von einer Teilnehmerin aus dem Publikum zu hören. „Wir nehmen die Klimaproblematik nicht ernst genug“, folgerte Zarmann und forderte mehr Bewusstsein für die Folgen des Klimawandels. Einig zeigte sich die Runde dahin, dass innovative Technologien eine wichtige Rolle beim Klimaschutz spielen müssen. Henrichmann hob die Wasserstoff-Strategie des Bundes hervor und erklärte: „Deutschland als Land der  Ingenieure muss beim Klimaschutz Vorbild sein für Schwellen- und Entwicklungsländer“. 

Die Vertreter der Fridays-, Parents- und Scientists for Future aus dem Kreis Coesfeld bedankten sich für das Gesprächsangebot und die Bereitschaft, weiter im Austausch zu bleiben, mit einem Korb mit selbst angebautem Gemüse und einem Stück Kohle - nicht zum Verbrennen, sondern als Terra Preta für den Einsatz im Garten.

Gespräch mit Marc Henrichmann

 

 

 

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Erreichbarkeit

Auf dieser Homepage findet ihr mehr Informationen über uns, Kontakt könnt ihr über  WhatsApp oder per Email an duelmen@parentsforfuture.de mit uns aufnehmen.

 

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