PM: Sächsische „for Future“-Gruppen übergeben Klimawünsche an Ministerpräsident Kretschmer

Parents for Future Leipzig • 6 Januar 2020
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Leipzig/Chemnitz/Dresden, 06.01.2020 – Rund 1.000 Klimawünsche von sächsischen Bürger*innen übergeben mehrere „for Future“-Gruppen gemeinsam an Ministerpräsident Michael Kretschmer. In der Vorweihnachtszeit haben die Leipziger und Chemnitzer Ortsgruppen von „Parents for Future“ sowie die „Omas for Future“ bei verschiedenen Aktionen diese Wunschzettel für den Klimaschutz gesammelt, die nun am kommenden Mittwoch, 8. Januar 2020, dem Ministerpräsidenten in der Sächsischen Staatskanzlei vorgestellt werden. 
 
Während der Wunschzettelaktionen wurde sehr deutlich, dass die Menschen in Sachsen über die Klimakrise sprechen wollen. Die beteiligten „for Future“-Ortsgruppen sehen hier neben der Bundes- auch die Landesregierung in der Verantwortung, den Menschen aller Generationen den dringenden Handlungsbedarf zu verdeutlichen, die Fakten verständlich zu vermitteln und Handlungsoptionen anzubieten. Die „For-Future“-Bewegung bietet dafür ihre Unterstützung an, um als Bindeglied und Multiplikator zwischen Politik und den verschiedenen Generationen zu wirken. 
 
„Ich bin überzeugt davon, dass sich in Kenntnis der vollständigen Klimafakten die Menschen in Sachsen bewusst für ein Handeln entscheiden, das ihren Kindern und Enkelkindern eine lebenswerte Erde hinterlässt.“, sagt Cordula Weimann von den „Omas for Future“.
 
Und Bettina van Suntum von den Parents for Future Leipzig ergänzt: „Viele Gespräche und Diskussionsrunden haben uns gezeigt: Die Aussagen der weltweiten Gemeinschaft von Klimaforscher*innen sollten seitens verantwortungsvoller Politiker*innen nicht als „Klimahysterie“ abgewertet werden. Die Menschen möchten mit ihren Wünschen und Sorgen ernst genommen und von der Politik über die Wahrheit zum Klimwawandel und den bevorstehenden Transformationsprozess informiert werden. “
 
Bei der globalen Klimademonstration #NeustartKlima am 29. November 2019 hatten in Leipzig viele Menschen ihre „Wünsche für ein gutes Klima“ in Leipzig und Sachsen aufgeschrieben. Die Wunschzettel wurden anschließend in der Leipziger Fußgängerzone in Form eines mit Kerzen geschmückten Weihnachtsbaumes auf den Boden geklebt. Zeitgleich zum „Black Friday“ trafen zudem Konsum und Klimakrise symbolisch aufeinander. Die Chemnitzer „Parents for Future“ griffen diese Idee in etwas abgewandelter Form auf. Am 20. Dezember 2019 malten die Aktivist*innen brennende Weihnachtsbäume mit Kreide auf den Fußweg. Sie kamen mit vielen Menschen am Rande des Weihnachtsmarktes ins Gespräch und sammelten deren Klimawünsche ein.
 
Bislang kamen auf diese Weise in kürzester Zeit insgesamt rund 1.000 Wünsche an die Politik zusammen. Diese wurden von den Ortsgruppen in einer Übersicht erfasst und zu Dokumentationszwecken ausgewertet. Konkret formulierte Klimawünsche beziehen sich häufig auf attraktive ÖPNV-Angebote, Plastik- und Müllvermeidung, Regulierung des Autoverkehrs, nachhaltige Landwirtschaft und Energieerzeugung oder auch darauf, Radfahren und Fußwege zu fördern. Ein großer Teil der Wünsche richtet sich aber auch ganz deutlich an eine klimagerechte Haltung von Entscheidern in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und insbesondere auch an eine transparente und sozial gerechte Klimapolitik.

 

Weitere Informationen zu den Klimawünschen finden Sie hier:
Anlage 1: Auswertung
Anlage 2: Wünscheliste

 

Omas und Parents for Future Leipzig
Foto: mit freundlicher Unterstützung der L-IZ

 

Der Wunschzettelbaum

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