P4F- SOB Jetzt erst recht!

Jetzt erst recht!

"Parents for Future Schrobenhausen" 

Jetzt erst recht!

 


Wenn man das Ergebnis der Weltklimakonferenz im Dezember 2019 betrachtet, wirkt es als gebe es die dramatischen Erkenntnisse Tausender Wissenschaftler nicht. 2019 war ein Jahr der Klima-Diskussionen: "Fridays for Future" auf den Straßen und auch in Schrobenhausen waren die Klima-Aktivisten von Parents for Future auf den Straßen. Aber trotz der weltweiten Proteste und den zahllosen Warnungen aus der Wissenschaft mit alarmierenden Inhalten, hat die 25. UN-Klimakonferenz in Madrid keine brauchbaren Ergebnisse gebracht. Der Protest muss weiter gehen, da sind sich die Aktivisten im Schrobenhausener Land einig: „Weltweit wird es weitergehen, bis die Politik handelt.“ so Klaus Toll, Gründungsmitglied der Parents for Future Schrobenhausen.


Auch in Schrobenhausen bereiten sich die Klimaaktivisten auf weitere Aktionen vor und verstärken das bisherige Sprecherduo (Klaus Toll, Robert Huber) ab sofort durch Renate Schwäricke zum Trio.


Wissenschaftler rechnen vor, dass nur noch acht Jahre für ein "Weiter-wie-bisher" bleiben: dann werden durch die Erwärmung unumkehrbare Kettenreaktionen in Gang gesetzt, die zu immer stärkeren und häufigeren Wetterextremen und einem weltweiten Anstieg des Meeresspiegels um mehrere Meter führen. Das bedeutet: Das Problem ist dringlich und darf nicht länger auf die Länge Bank geschoben werden. Genau das fordert die Jugendbewegung "Fridays for Future" an vielenOrten der Welt.
Die Erwartungen an die Klimakonferenz von Madrid waren sehr hoch. Die Abschlusstexte verweisen lediglich darauf, dass der Weltklimarat IPCC - der die Erkenntnisse von Tausenden Wissenschaftlern zusammenfasst - Messlatte sein soll für das politische Handeln unter dem UN-Dach. Auch werden die Interessen der kommenden Generationen hervorgehoben. Aber von dem, was man von einem "Notfall-Gipfel" (UN-Generalsekretär Antonio Guterres) erwarten würde oder von einem Fortschritt, der tatsächlich höhere Beiträge zum Klimaschutz bringen würde, ist das Ergebnis weit entfernt. Das können die Aktiven von „Fridays for Future“, „Parents for Future“ und weltweit vielen hundert weiteren Gruppierungen so nicht hinnehmen und werden weiterhin nach dem Motto der Jugend: „Wir sind hier - wir sind laut - weil Ihr uns die Zukunft klaut“ zu Protesten und Aktionen aufrufen. „Schrobenhausen ist dabei!“ sind sich Renate Schwäricke, Robert Huber und Klaus Toll einig. In Schrobenhausen steht P4F nicht nur für „Parents for Future“ sondernselbstverständlich auch für „People for Future“. Die Gruppe trifft sich regelmäßig, Samstags um 09:30 Uhr zum Klimafrühstück im Backhaus Hackner in der Lenbachstraße Schrobenhausen.
Willkommen sind alle Bürger, die sich für eine Änderung der bisherigen Klimapolitik engagieren wollen, infomiert das neue Sprechertrio.

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